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Mainz: Projekt Bürger-Solaranlage gestartet

Ende August startete mit großem Erfolg das Solarbürger-Projekt in Mainz. (Foto: © Schott Solar AG)
Ende August startete mit großem Erfolg das Solarbürger-Projekt in Mainz. (Foto: © Schott Solar AG)

Am 30. August ist in Mainz ein besonderes Projekt an den Start gegangen: Die Bürger-Solaranlage, die auf dem Gelände des ehemaligen Portland-Cement-Werks und heute Eigentum des Entsorgungsbetriebs der Stadt Mainz, in Mainz-Weisenau errichtet wird. Hier werden zwei ehemalige Lagerhallen mit je 5000 m² Dachfläche mit rund 4500 Solarmodulen der Firma Schott Solar bestückt. Die Anlage soll Ende des Jahres ans Netz gehen und jährlich ca. 745.500 kWh Solarstrom in das Netz einspeisen.

Der Clou: Jeder Bürger aus Mainz und Umgebung kann das Projekt unterstützen und somit in Solarenergie investieren, auch wenn er selbst keine eigene Photovoltaik-Anlage auf seinem Hausdach besitzt. Dies funktioniert über den so genannten Bürger-Solar- sparbrief, ein exklusives Anlageangebot der Sparkasse Mainz. Wer Mainzer Solarbürger werden will, muss mindestens 500 Euro und kann bis maximal 10.000 Euro investieren. Die Laufzeit der Anlage beträgt 5 Jahre, der Zinssatz liegt bei 3,5% p.a (unabhängig von dem Ertrag der Photovoltaik-Anlage). Das Investitionsvolumen des Projekts liegt bei 2,3 Millionen Euro, genau so hoch ist demnach auch das Anlagekontingent. Laut der Website des Projekts sind aufgrund der hohen Nachfrage aktuell alle Bürger-Solarsparbriefe vergriffen. An dem Projekt sind mehrere Mainzer Unternehmen beteiligt: Die Schott Solar AG, die Stadtwerke Mainz AG und die Sparkasse Mainz haben das Projekt erst ermöglicht. Außerdem haben sich auch die Rio Energie GmbH (Mainz) und die juwi Solar GmbH (Wörrstadt) an Bau und Betrieb der Anlage beteiligt. (mh)

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