Drei deutsche Autohersteller wurden mit dem diesjährigen Öko-Globe ausgezeichnet. (Foto: © Öko-Globe)
In diesem Jahr wurden sieben Autohersteller mit dem Umweltpreis Öko-Globe ausgezeichnet, der von der DEVK Versicherung und dem Autovlub ACV vergeben wird. Neben Fiat, ausgezeichnet für seinen neuen Zweizylindermotor (”Alternative Antriebe und Gesamtfahr- zeugoptimierung”), wurden auch Mitsubishi und Peugeot für ihre baugleichen Elektroautos iMiEV und iOn (Elektro- und Hybrid- antrieb”) sowie Nissan für den neuen Stromer Leaf (”Ökologische Großserienfahrzeuge”) ausgezeichnet. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Mercedes-Benz für das Kleinserien-Brennstoffzellenauto (Kategorie “Innovative Energieträger”) auf Basis der B-Klasse, Ford für die verbrauchsoptimierte Fiesta-Version (”Alternative Antriebe und Gesamtahrzeugoptimierung”) und VW erhielt zusammen mit der Umweltschutzorganisation NABU den Preis für die Öko-Bera- tung von Fahrzeugflottenbetreibern (”Ökologischer Fuhrpark”) verliehen. Damit befinden sich unter den sieben Preisträgern nur drei deutsche Autohersteller. Jury-Chef Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen zeigte sich etwas besorgt darüber, dass die deutschen Unternehmen in diesem Bereich auf internatio- naler Ebene den Anschluss verpassen könnten.
Doch nicht nur Autohersteller, auch Zulieferfirmen und Dienstleister wurden ausgezeichnet: So wurde unter anderem die CO2-freie Stromversorgung der Hamburger S-Bahn (”Mobilitätsprojekte und Visionen”) und die Wasserstofftankstellen-Infrastruktur von Linde (”Nachhaltige Infrastrukturmodelle und Aktivitäten”) prämiert. Außer Dudenhöffer saßen auch der thüringische Wirtschaftsminister Matthias Machnig, TÜV-Rheinland-Vorstand Jürgen Brauckmann sowie der Aktionskünstler HA Schult in der Jury, der den Öko-Globe 2007 ins Leben gerufen hatte. In diesem Jahr hatte der Wett- bewerb mit über 100 eingereichten Bewerbungen einen neuen Teilnahmerekord verzeichnet (mh).