Die Möbelhauskette Ikea hat vier Windparks in Deutschland gekauft, deren Strom in das deutsche Netz eingespeist werden soll.
Die schwedische Möbelhauskette Ikea, die in Deutschland 45 Filialen unterhält, will verstärkt in erneuerbare Energien inves- tieren und hat vier Windkraftanlagen in Deutschland gekauft. Die Windparks des spanischen Windkraftspezialisten Gamesa stehen in Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz und produzieren 88 Gigawattstunden Strom pro Jahr. Laut Gamesa könnten mit diesem Strom 17 Ikea-Filialen betrieben werden, was rund 10% des Strombedarfs des gesamten Konzerns ausmache. Die Möbelhaus- kette will den mit den Windanlagen produzierten Strom jedoch nicht selbst in ihren Möbelhäusern nutzen, stattdessen soll der Strom ins deutsche Netz eingespeist werden. Damit besitzt Ikea nun insgesamt 52 Windräder. Ikea plant nach eigenen Angaben seine Energieeffizienz (ausgehend von 2005) weltweit um 25% zu steigern. Wie das Unternehmen mitteilte, habe man hierfür in Deutschland schon 11 Photovoltaik-Anlagen am Netz und weitere sollen folgen. In Berlin wird außerdem Abwasserwärme genutzt, indem auf den Dächern der Filialen Regenwasser für die Toiletten- spülung gesammelt wird. Langfristig will Ikea komplett unabhängig von fossilen Brennstoffen werden und seinen gesamten Strom- bedarf aus erneuerbaren Energien decken. (mh)