Wieder sind Dutzende Grindwale an der Küste Neuseelands gestrandet, 25 Tiere sind bereits verendet. (Foto: © Pixelio / Frühling)
An der Nordküste Neuseelands sind etwa 75 Grindwale gestrandet. Wie Jonathan Maxwell von den örtlichen Behörden berichtet, seien schon mindestens 25 Tiere verendet, während Tierschützer noch immer um das Leben der übrigen Meeressäuger kämpfen. Maxwell erklärte, dass man alles tun werde, um so viele Tiere wie möglich zu retten, dazu seien auch freiwillige Helfer herangezogen worden, doch noch immer wird jede Hilfe benötigt. Ganz in der Nähe der Küste wurden noch weitere, etwa 50 Tiere entdeckt, die ebenfalls zu stranden drohen
Eine Sprecherin der Umweltschutzbehörde erklärte, dass inzwi- schen 9 Wale wieder ins Waser zurück bugsiert werden konnten, doch die Arbeit der Helfer wird durch hohen Wellengang behindert. Dass die Tiere ausgerechnet an der Spirits Bay-Bucht im nördlichen Teil Neuseelands strandeten sei ungewöhnlich und sei in den vergangenen Jahren sehr selten vorgekommen, so die Sprecherin. Allerdings ist dies schon der zweite Fall von Walstrandungen in der Region innerhalb nur eines Monats. In der nahegelegenen Karikari Beach wurden Mitte August 70 gestrandete Tiere entdeckt, von denen nur 9 Tiere gerettet werden konnten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass in dem flachen Wasser das Schall- ortungssystem der Tiere nicht richtig funktioniert und sie deshalb stranden. Es kann aber auch sein, dass die Herde einem kranken und orientierungslosen Tier an den Strand folgt. (mh)