Wider Erwarten wird die Förderung für energetische Sanierungsmaßnahmen im kommenden Jahr aufgestockt. (Foto: © Pixelio / Sturm)
Medienberichten zufolge will die Bundesregierung die Fördermittel für die energetische Gebäudesanierung im kommenden Jahr von 500 Millionen Euro auf knapp eine Milliarde Euro aufstocken. Ursprünglich sollten die Fördermittel auf 450 Millionen Euro gekürzt werden, doch nun wurde beschlossen, sie stattdessen auf 950 Millionen Euro zu erhöhen. Das ist zwar doppelt so viel wie ursprünglich geplant, aber immer noch deutlich weniger als in diesem Jahr (1,35 Milliarden Euro) und im Jahr zuviel (2,2 Milliarden Euro). Grund für die Kehrtwende war unter anderem die von Mietern und Hausbesitzern geäußerte Sorge, dass die Umsetzung der ehrgeizigen Klimaschutzvorgaben für Gebäude für die nächsten Jahre zu teuer werden wird.
Sebastian Körber, baupolitischer Sprecher der FDP, erklärte, dass die Erhöhung der Fördermittel sinnvoll sei, da das Programm nicht nur dem Klimaschutz dienst, sondern auch das Handwerk davon profitiert, berichtet “Die Welt”. Die Fördermittel sollen dazu eingesetzt werden, die Zinsen für Baukredite der staatlichen KfW- Bank zu senken, um Hausbesitzern so einen Anreiz für die energetische Sanierung ihrer Immobilien zu schaffen. Dazu gehören verschiedene Maßnahmen wie z.B. die Fassadendämmung oder der Einbau neuer Fenster und Heizungen. (mh)