Zum 1. Oktober sinkt die Vergütung für Photovoltaik-Strom um weitere 3 Prozent. (Foto: © Pixelio / Sturm)
Nach der Neufassung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) sinkt der Vergütungssatz für Photovoltaik-Strom zum 1. Oktober um 3%. Schon im Juli wurde die Förderung um bis zu 13% gesenkt, in den nächsten beiden Jahren sollen weitere Kürzungen folgen. Das Verbraucherportal co2online und der Energiesparclub weisen jedoch darauf hin, dass sich die Investition in eine Solaranlage auch trotz gekürzter Vergütungssätze nach wie vor lohne. Bei der Auswertung von 16.000 Verbraucherangaben ergab sich mit einer in diesem Jahr installierten Photovoltaik-Anlage eine Rendite von ca. 4,8%. Diese könnte durch hochwertige Anlagen und eine höhere Sonneneinstrahlung zukünftig auch auf bis zu 6% oder mehr steigen, heißt es.
Der Energiesparclub ist eine gemeinsame Kampagne der gemein- nützigen Beratungsgesellschaft co2online mbH, der vom Bundes- umweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert wird. Unterstützt wird die Kampagne außerdem von Allmess, Wüstenrot Bausparkasse AG, Richter + Frenzel, Stiebel Eltron, Deutscher Mieterbund, lekker Energie, Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und der HypoVereinsbank. Der Energie- sparclub verfolgt das Ziel, 100.000 Nutzer zu gewinnen, die mit dem Energiesparkonto langfristig weniger Energie verbrauchen und so ihre CO2-Emissionen senken. (mh)