In Halle wurde heute der Grundstein für den Bau eines neuen Solar-Forschungszentrums gelegt. (Foto: © Pixelio / Sturm)
In Halle wurde heute der Grundstein für den Bau eines neuen Solar-Forschungszentrums gelegt. Es handelt sich hierbei um das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik (CSP), das von dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) und dem Fraun- hofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) gemeinsam initiiert wurde. In dem Zentrum soll auf rund 4000 Quadratmetern ange- wandte Forschung im Bereich Solarmodule, Solarwafer und Photo- voltaik-Kristallisationstechnologien betrieben werden und bis zu 85 Mitarbeiter beschäftigen. Außerdem sind 40 Praktikumsplätze und eine Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität geplant.
Der zukünftige Leiter des Labors für Kristallisationstechnologie am CSP erhofft sich durch den Forschungsschwerpunkt Silizium- Kristallisationstechnologien einen Beitrag dazu leisten zu können, “dass der Solarstrom künftig noch billiger werden kann”. Bis 2012 soll die Forschungseinrichtung fertiggestellt sein und dann nicht nur den PV-Unternehmen aus der Region eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in praxisorientierten Forschungsprojekten bieten.
In das Forschungszentrum werden insgesamt 60 Millionen Euro investiert, davon übernimmt das Land Sachsen-Anhalt 52,5 Mio. Euro, die aus Landes- und EU-Mitteln stammen und die Fraunhofer- Gesellschaft übernimmt die restlichen 7,5 Millionen Euro. Wirt- schaftsminister Reiner Haseloff (CDU) sieht in dem neuen Zentrum einen “weiteren wichtigen Meilenstein für den Solarstandort Sachsen-Anhalt”. (mh)