Die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage wird vor allem durch die vorhandene Sonneneinstrahlung bestimmt. (Foto: © Pixelio / Sturm)
Der Verband Privater Bauherren (VPB) weist darauf hin, dass sich die Installation von Photovoltaik-Anlagen nicht überall, sondern nur dort, wo eine entsprechende Sonneneinstrahlung vorhanden ist, lohnt. Neben der Ausrichtung wird die Effizienz der PV-Anlage vor allem davon beeinflust, wie viele Sonnenscheinstunden in der Region gemessen werden. Laut Deutschem Wetterdienst gibt es hierbei in Deutschland deutliche regionale Unterschiede, auffällig ist vor allem das große Nord-Süd-Gefälle: In Süddeutschland liegt die maximale Einstrahlungsenergie der Sonne bei bis zu 1257 KWh pro Quadratmeter und Jahr, während Norddeutschland gerade einmal auf 900 KWh pro Quadratmeter und Jahr, also 80% dieses Wertes kommt. Der VPB rät deshalb allen Hausbesitzern, die eine Investition in eine PV-Anlage erwägen, sich vorher umfassend von einem unabhängigen Sachverständigen beraten zu lassen. Für Menschen, die in Regionen mit wenig Sonnenscheinstunden oder in einem Haus mit ungünstiger Sonneneinstrahlung leben, könnte es wirtschaftlicherer Energieträger als die Photovoltaik geben. (mh)