Innsbrucker Forscher wollen mit neuen Methoden die Prognose von Ökostrom-Verfügbarkeit verbessern. (Foto: © DailyGreen / Karthaus)
Im Gegensatz zur Atom- oder Wasserkraft hängt die Erzeugung von Strom aus erneuerbare Energiequellen wie Solar- und Wind- energie von äußeren Umständen wie dem Wetter ab. Das stellt für die kontinuierliche Stromversorgung ein nicht gerade unerhebliches Problem dar, insbesondere da die Speichermöglichkeiten noch nicht ausgereift sind. Deshalb wollen Innsbrucker Forscher nun in einem vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützten Projekt die Prognosen von gewonnenen Ökostrom-Mengen verbessern, um die Effizienz von z.B. Windkraftanlagen zu erhöhen. Die Wissenschaftler um Georg Mayr vom Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Innsbruck vergleichen Daten aus dem Bereich der Wettervorhersage mit den Daten verschiedener Windparks in Österreich. Ziel ist es, aus verschiedenen Vorhersagemodellen das herauszufiltern, das die genausten Prognosen abgibt, so dass die uneingeschränkte Lieferung trotz unbeeinflussbarer Unsicher- heiten wie Wetterbedingungen gewährleistet werden kann.
Die Forscher fokussieren sich dabei auf Vorhersagen für Zeiträume von 6 Stunden bis 10 Tagen. Voruntersuchungen haben gezeigt, dass sich drei Prognosemethoden besonders gut eignen. Diese Methoden benötigen jedoch große Datenmengen für ihre Analysen, die sich teilweise über mindestens zwei Jahre erstrecken müssen. (mh)