Die EU hat eine Beihilfe in Höhe von 30 Mio Euro für den Offshore-Windpark alpha ventus genehmigt. (Foto: © Pixelio / Brockmann)
Wie das Bundesumweltministerium mitteilt, hat die EU-Kommission die Beihilfe für den ersten deutschen Offshore-Windpark “alpha ventus” in voller Höhe (30 Millionen Euro) bewilligt. Bundesumwelt- minister Norbert Röttgen erklärt, dass diese Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt komme, denn “Nur wenn wir den Ausbau der Offshore-Windenergie konsequent vorantreiben, können wir unser energiepolitisches Ziel von 25.000 Megawatt Offshore bis zum Jahr 2030 erreichen”. Der Windpark alpha ventus, den Röttgen als “Meilenstein auf dem Weg zu einer nahezu CO2-freien Strom- versorgung in Deutschland” bezeichnet, ist der erste deutsche Offshore-Windpark, der nach vielen nicht realisierten Projekten dieser Art tatsächlich in über 25 Metern Wassertiefe gebaut wurde. Für viele Unternehmen waren die Risiken eines solchen Projekts zu groß, nur die in der Betreibergesellschaft DOTI zusammenge- schlossenen Unternehmen wagten die Umsetzung des Offshore- Windparks. Die hier gewonnenen Forschungsergebnisse sollen wichtige Informationen für alle zukünftigen Offshore-Windparks liefern. Nun will das Bundesumweltministerium die von der EU genehmigte Beihilfe schnellstmöglich bewilligen. (mh)