Die Bundesnetzagentur bestätigt die Senkung der PV-Vergütungssätze auf maximal 28,74 Cent pro kWh PV-Strom. (Foto: © Pixelio / Sturm)
Die Bundesnetzagentur hat die neuen Vergütungssätze für Photo- voltaik-Anlagen für das Jahr 2011 veröffentlicht und damit auch die Senkung der Sätze bestätigt. Demnach wird die Vergütung für 2011 in Betrieb genommene PV-Anlagen um 13% niedriger liegen als die aktuellen Sätze. Für jede in das Netz eingespeiste Kilowatt- stunde Strom erhält der Anlagenbetreiber dann - je nach Standort und Größe der Anlage - zwischen 21,11 Cent und 28,74 Cent. Die Vergütungs- und Degressionssätze für PV-Anlagen werden jedes Jahr von der Bundesnetzagentur auf der Basis des Erneuerbare- Energien-Gesetzes (EEG) für das kommende Jahr ermittelt. Diese Sätze basieren auf den Angaben der neu installierten PV-Anlagen. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, berichtet, dass alleine im Juni 2010 in Deutschland eine Leistung von mehr als 2000 Megawatt installiert wurde, eine Menge, die jene in den gesamten fünf Monaten zuvor übersteigt. In den ersten 9 Monaten des Jahres 2010 wurden insgesamt 5250 Megawatt Leistung neu installiert. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2009 wurden PV- Anlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 3800 MW neu installiert.
Kurth wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Betreiber von PV-Anlagen ab sofort die Anlagedaten nicht mehr nur per Brief, Fax oder E-Mail an die Bundesnetzagentur übermitteln können, sondern auch online über ein neu eingerichtetes Meldeportal der Agentur. (mh)