In San Francisco dürfen bald keine "Happy Meals" mehr in Kombination mit Kinderspielzeugen verkauft werden. (Foto: © Christina Kennedy)
Einem Bericht des “Telegraph” zufolge wurde im kalifornischen San Francisco ein Gesetz zur Bekämpfung von ungesundem Fast Food erlassen. In erster Linie habe man es auf das “Happy Meal” der Fastfood-Kette McDonald’s abgesehen, in dem neben Pommes und Burgern auch ständig neue Kinderspielzeuge enthalten sind. Mit den Spielzeugen werden Kids nach Auffassung der Behörden zum Konsum der ungesunden Lebensmittel verführt. In Zukunft dürfen Restaurants die Spielzeuge nur dann in Verbindung mit Mahlzeiten anbieten, wenn diese weniger als 600 Kalorien haben, Früchte und Gemüse enthalten sind und die dazu gereichten Getränke nicht extrem viel Fett und Zucker enthalten.
“Unsere Kinder sind krank. Die Anzahl der übergewichtigen Kinder ist in San Francisco besonders unter den farbigen Kindern besorg- niserregend hoch”, so Eric Mar, San Francisco Supervisor. “Es ist eine Herausforderung für die Restaurants, die jetzt zuerst über die Gesundheit der Kinder nachdenken müssen und sich den vielen Restaurants anschließen müssen, die bereits danach arbeiten.” In den USA leiden 15 Prozent der Kinder an Übergewicht. In einigen Staaten liegt die Rate sogar bei 30 Prozent und mehr. (ok)