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Teilweise hohe Keimbelastung in Mischsalaten

Küchenfertig verpackte Mischsalate weisen teilweise eine hohe Keimbelastung auf. (Foto: © Pixelio / Stihl024)
Küchenfertig verpackte Mischsalate weisen teilweise eine hohe Keimbelastung auf. (Foto: © Pixelio / Stihl024)

Wenn die Zeit knapp wird, greifen Verbraucher gerne zu küchen- fertig angebotenen Salatmischungen aus dem Kühlregal. Hierbei handelt es sich um Salatmischungen, die schon einige Tage zuvor geschnitten, gewaschen und verpackt wurden. Dennoch sind sie leicht verderblich und können mit verschiedenen Keimen wie z.B. Listerien, Salmonellen, E.coli-Bakterien oder Viren belastet sein, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin. In den letzten Jahren untersuchte das BfR immer wieder Einzelproben von Sprossen und küchenfertigen Salatmischungen und stellte fest, dass sich schon nach wenigen Tagen die Keime in dem Salat und den Sprossen stark vermehren und am Ende des Verbrauchs- datums eine hohe Belastung darstellen. So fand das BfR in 5% der untersuchten Proben gesundheitsschädliche Listerien, vor allem Mischungen mit Weißkohl waren betroffen. Ernährungsexperten empfehlen daher Mischsalate vor dem Essen besonders gründlich zu waschen um die Belastung zu verringern.

Das BfR erklärt, wie die Keime in die Salatmischungen gelangen: Salat- und Kohlblätter haben in intaktem Zustand einen natürlichen Schutz gegen Keime, der jedoch durch das Zerkleinern der Blätter zerstört wird. Der an den Schnittflächen austretende Zellsaft zieht Keime förmlich an. Der Salat wird in Plastikverpackungen verpackt, in der eine Luftfeuchtigkeit herrscht, die das ideale Klima für Mikroorganismen darstellt und so deren Wachstum beschleunigt. Die Keime selbst können an vielen Stellen der Produktionskette mit dem Salat in Berührung kommen, z.B. durch Düngung oder Hy- gienemängel während der Verarbeitung. (mh)

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