envacom Ökostrom!
Envacom bietet Ökostrom aus 100 % Erneuerbaren Energien. Jetzt Preis für Ökostrom von envacom online berechnen.
Ökostrom vergleichen
Vergleichen Sie jetzt einfach die Angebote mehrerer Ökostrom-Anbieter online. Jetzt einfach online kostenlos vergleichen.
Zeigen Sie sich!
Ihr Platz an der Sonne! Werben Sie für Ihr Unternehmen! Jetzt schnell unsere günstigen Preise erfragen und direkt loslegen!
DailyGreen auf Twitter!
Lesen Sie Mode und Beauty-News direkt auf Twitter! Alle Beiträge aus diesem Sektor auch über Twitter: DailyGreen @ Twitter

WWF: Tunfisch-Fischerei außer Kontrolle

Offenbar existiert ein komplexer internationaler Schwarzhandel mit dem vom Aussterben bedrohten Blauflossentunfischs.
Offenbar existiert ein komplexer internationaler Schwarzhandel mit dem vom Aussterben bedrohten Blauflossentunfischs.

Der Blauflossentunfisch (auch Roter Tunfisch genannt) ist wertvoll, aber lokal vom Aussterben bedroht. Nun hat eine unabhängige, achtmonatige Untersuchung eines internationalen Journalisten- Netzwerks (ICIJ) ergeben, dass es offenbar einen sehr komplexen internationalen Schwarzhandel mit einem Volumen von 4 Milliarden US-Dollar für den Fisch gibt, berichtet der WWF. Der Recherche des ICIJ zufolge sollen vor allen französische Fischereibehörden von den illegalen Aktivitäten und gefälschten Statistiken gewusst und diese gegenüber der EU und der Internationalen Kommission zum Schutz des Atlantischen Tunfisches (ICCAT) gedeckt haben.

Schon länger warnt der WWF, dass die Tunfisch-Fischerei außer Kontrolle sei, was durch die Untersuchungsergebnisse bestätigt wurde. WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht erklärt, dass die Ergebnisse “zeigen, dass diese Fischerei und ihre gesamte Wert- schöpfungskette illegale Charakterzüge haben”. Die gesamte Pro- duktionskette sei unterwandert, so dass weder die Regierungen noch die Unternehmen noch die Verbraucher sicher sein können, dass es sich bei dem vorliegenden Blauflossentunfisch tatsächlich um legal gefangene und gehandelte Exemplare handelt. Schacht bezeichnete die Enthüllungen als “internationalen Skandal” und fordert die ICCAT auf, mit einer Schließung der industriellen Ring- wadenfischerei und ihren angegliederten Tunfischfarmen zu reagieren. Zukünftig sollte nur noch die handwerkliche Fischerei auf Roten Tunfisch und zwar mit Fangmengen von höchstens 6000 Tonnen pro Jahr erlaubt sein. Außerdem fordert der WWF die Einrichtung von fischereifreien Schutzzonen in den Laichgebieten, so dass sich die Bestände der Tunfische erholen können. (mh)

Kommentare
  1. Antonietta
    15. November 2010

    Viele Gewässer, insbesondere die Meere sind überfischt. Viele Arten sind wegen zu hoher Fangquoten und umweltzerstörender Fangtechniken nahezu ausgerottet. Aquafarmen sind keine Alternative, da sie im höchsten Maße umweltgefährdend und tierquälerisch sind. Weltweit werden so ca. 16 Mio. Tonnen Fisch gezüchet. Meist wird nur eine einzige Art in Monokultur mit umfangreicher Technik und Chemikalien auf engstem Raum herangezogen. Kraftfuttercocktails sollen die Fische schnellstmöglich verkaufsreif wachsen lassen. Die Stoffwechselprodukte der Fische verursachen eine explosionsartige Ausbreitung der Algen und eine ökologische Zerstörung des Gewässers. In Anbetracht der Schadstoffbelastungen der Meere wird deutlich, daß Fisch kein gesundes Nahrungsmittel sein kann, denn aus verschmutzten Gewässern können keine “unverschmutzten” Fische kommen. Die in den Wassertieren abgelagerten Schadstoffe wie Arsen, Blei, Cadmium, Quecksilber und Pestizide werden mitgegessen, ebenso wie die in den Aquafarmen den Tieren zugeführten Wachstumshormonen und Antibiotika.

    Ihre Meinung
Name
E-Mail Adresse
Kommentar
Ihr Bild neben Ihrem Kommentar?
Bei Gravatar anmelden und Foto kostenlos hochladen!