Die Bundesregierung unterstützt Marokko beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. (Foto: © Pixelio / I-Ku)
Im Rahmen der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit will die Bundesregierung den Ausbau erneuerbarer Energien in Marokko unterstützen. Dafür sollen in den kommenden Jahren mehr als 40 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Bei einem Besuch in der marokkanischen Hauptstadt Rabat sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle - in Absprache mit Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel - Marokkos Regierung weitere 3 Millionen Euro zu, die in konkrete Projekte investiert werden sollen, die zur Umsetzung des landeseigenen Solarplans beitragen. Westerwelle erklärte, dass man hoffe, dass Marokko so im Energiebereich ein strategischer Partner Deutschlands werde.
Unter den nordafrikanischen Ländern gilt Marokko als Vorreiter im Bereich der erneuerbaren Energien. Um die Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern langfristig zu reduzieren, soll der Anteil erneuerbarer Energien weiter deutlich erhöht werden. Dazu wurde bereits ein eigener Solarplan aufgestellt und eine Solaragentur gegründet, außerdem ist geplant neben der Solarenergie auch die Windenergie auszubauen. Experten zufolge könnte Marokko bis zum Jahr 2020 ca. 42% seines Energiebedarfs aus regenerativen Energiequellen decken. (mh)