Deutschland will die Zusammenarbeit mit der Ukraine im Bereich erneuerbarer Energien vertiefen. (Foto: © DailyGreen)
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumwelt- ministerium, Ursula Heinen-Esser, hat heute auf dem Deutsch-Ukrainischen Energieforum 2010 in Kiew die Konferenz “Deutsche Erfahrungen bei der Entwicklung einer nachhaltigen Energiever- sorgung” eröffnet. Dabei geht es um umfassende umwelt- und energiepolitische Gespräche mit Vertretern verschiedener Energiebranchen, vor allem aus dem Bereich der Bio- und Windenergie. Heinen-Esser sagte der ukrainischen Regierung bereits die Unterstützung Deutschlands bei dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien zu. Konkret wolle man “der Ukraine helfen, ihren Bedarf an Kohle und Erdgas durch Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien zu reduzieren” und damit “einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Modernisierung der ukrainischen Wirtschaft” leisten, so die Staatssekretärin.
In der Ukraine liegt die Kohlenstoff-Intensität der Volkswirtschaft (gemessen an der Kaufkraft) doppelt so hoch wie in Deutschland, weshalb hier großer Handlungsbedarf besteht, heißt es aus dem Bundesumweltministerium. Schon jetzt fördert das Ministerium im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative mehrere Projekte in der Ukraine. Diese Projekte beschäftigen sich mit verschiedenen Ansätzen, mit denen die Energieversorgung und -nutzung in den Bereichen Industrie, Gebäude und Verkehr klimafreundlicher gestaltet werden kann. 2011 wird außerdem ein Beratungsprojekt starten, in dem eine langfristige Entwicklungsstrategie zur CO2-Reduktion erarbeitet und umgesetzt werden soll. (mh)