Eine neue Studie zeigt, dass über Mikrowellen-Popcorn krebserregende Stoffe in den Körper gelangen können. (Foto: © Pixelio / Klack)
Gerade jetzt, wo die Tage wieder kürzer und die Abende länger werden, setzt man sich gerne gemütlich vor den Fernseher und schaut, während die Temperaturen draußen gegen 0 tendieren, im Warmen einen guten Film. Für viele Menschen gehört das Popcorn einfach zum abendlichen Filmgenuss dazu. Sofern das Popcorn nicht aus der Mikrowelle kommt, ist das auch kein Problem.
Wie Kanadische Chemiker nun herausgefunden haben, gelangen Phosphatester (PAPs), die sich oft in Verpackungen von Fast Food und Mikrowellen-Popcorn finden, in den menschlichen Körper und werden dort zu perfluorierten Carbonsäuren (PDCAs) abgebaut. Diese Stoffe sind weltweit in Menschen nachweisbar und stehen in dringendem Verdacht, ein möglicher Auslöser für Krebs zu sein. Die Stoffe lagern sich im Blut und im Organgewebe ab und werden nur sehr langsam ausgeschieden. In Tierversuchen mit Laborratten wiesen die Forscher erstmals nach, dass die sogenannten PAPs im Körper zu PFCAs abgebaut werden. Unter anderem zu dem Stoff Perfluoroctansäure (PFOA). Es kann also nur empfohlen werden, zum frischen Popcorn zu greifen und Mikrowellen-Produkte wenn möglich zu meiden. Die Studie der Universität von Toronto können Sie unter diesem Link in ganzer Länge nachlesen. (ok)
Anm.d.Red.: DailyGreen ist strikt gegen Tierversuche. Trotzdem möchten wir unseren Lesern Ergebnisse aus Studien, in denen Tierversuche durchgeführt wurden und durch die sich eventuell gesundheitliche Risiken abwehren lassen, nicht vorenthalten.