Bei dem Bauhaus Solar Award konnte sich das Projekt Power-Plant aus Münster durchsetzen. (Bild: © Bauhaus Solar Award)
In diesem Jahr wurde zum ersten Mal der Nachwuchspreis “Bauhaus Solar Award” verliehen. Der mit 8.000 Euro dotierten Gewinner-Award ging an das Projekt “Power-Plant” von Pascal Maas aus Münster, bei dem es um die Verbindung innovativer Technologie und Mikroalgenkulturen geht, die sich in der Fassade befinden und dort durch die Bindung von Kohlendioxid (CO2) Sauerstoff erzeugen. Parallel dazu wird Biodiesel erzeugt, mit dem ein Blockheizkraftwerk angetrieben wird, was dazu führt, das die Schadstoffemissionen des Gebäudes minimiert werden.
Außerdem wurden noch zwei weitere Projekte mit einem jeweils mit 1.500 Euro dotierten Preis ausgezeichnet: Einer der beiden Preisträger, Matt Townsend von der Oxford Brookes University, hat in seinem Projekt mit dem Namen “H2Solar” eine innovative, mit Solarstrom betriebene Regenwasser-Auffang- und Aufbereitungs- anlage entwickelt. Die andere Preisträgerin ist Bianka Brandl von der Bauhaus-Universität Weimar, die in ihrem Projekt “Sun Place – eine Solartankstelle für Indien” ein E-Mobility-Quartier entworfen, in dem die Rikschas einer indischen Megastadt mit Antriebsenergie versorgt und die sozialen Bedürfnisse der Fahrer erfüllt werden.
Vergeben wird der Preis von SolarInput, Solarvalley Mitteldeutschland, dem Bundesverband Solarwirtschaft und dem Europäischen Photovoltaikverband (EPIA). In diesem Jahr haben sich mehr als 90 Projekte aus 10 Ländern um die Auszeichnung beworben, die für Arbeiten aus dem Bereich Architektur und Design verliehen wird, die den Einsatz Erneuerbarer Energien auf herausragende Weise demonstrieren. (mh)