Laut BEE kann der Ausbau der erneuerbaren Energien zu einer Stabilisierung der Stromversorgung beitragen. (Foto: © Pixelio / Sturm)
In der von der Deutschen Energie-Agentur (dena) vorgelegten Netzstudie II sieht der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) eine Bestätigung dafür, dass Erneuerbare Energien einen großen Beitrag zur Stabilität der Stromnetze leisten können. BEE-Präsident Dietmar Schütz bescheinigt der neuen Studie, dass sie das Potenzial der erneuerbaren Energien erkenne, “kurzfristig benötigte Energie bereitzustellen oder vorübergehende Netz- engpässe auszugleichen” und aufzeigt, dass die Flexibilität konventioneller Großkraftwerke begrenzt ist.
Schütz weist nochmal darauf hin, dass Wind-, Sonnen- und speicherbare Bioenergie als regeneratives Kombikraftwerk einen “erheblichen Beitrag zu einer dauerhaften und sicheren Stromversorgung” leisten. BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann ergänzt, dass durch die optimale Kombination der jeweiligen Technologien auch heute schon die variablen Einspeiseverläufe von Erneuerbaren Energien ausgeglichen werden können. Insbesondere bei der Förderung benötigter Speichertechnologien müsse aber zukünftig darauf geachtet werden, dass sich die Fördermaßnahmen in erster Linie an dem Bedarf der Stromnetze und nicht am Börsenpreis orientieren. Darüber hinaus forderte Klusmann, dass der Ausbau der Stromnetze nicht nur den Erneuerbaren Energien zugeordnet werden darf, sondern dass sich auch die Standorte konventioneller Kraftwerke und der europäische Stromhandel daran beteiligen sollten. (mh)