Stiftung Warentest: Discounter-Lebkuchen am besten
Was wäre die Advents- und Weihnachtszeit ohne Lebkuchen? Die Stiftung Warentest hat pünktlich zur Adventszeit 21 Lebkuchen unter die Lupe genommen und sie auf Geschmack, Schadstoffgehalt, Verpackung und Deklaration hin überprüft. Im Test waren 13 Schoko-Lebkuchen und 8 Oblaten-Lebkuchen sowohl aus dem Discounter als auch Markenprodukte. Das Ergebnis ist erfreulich: 13 Lebkuchen erhielten die Note “gut”, 6 waren “befriedigend” und nur 2 “ausreichend”. Außerdem bestätigt das Testergebnis den positiven Trend zu weniger Acrylamid im Weihnachtsgebäck, den im letzten Jahr schon Foodwatch berichtet hat. Nur in einem Testprodukt wurde eine Acrylamid-Belastung nachgewiesen, allerdings war die freiwillige Höchstgrenze von 1000 Mikrogramm pro Kilogramm auch hier nicht überschritten.
In der Gruppe der Schoko-Lebkuchen schnitten die von Bahlsen (70 Cent/100 Gramm) und die von Rewe (40 Cent/100 Gramm) am besten ab. Unschlagbar günstig und ebenfalls “gut” sind die Schokolebkuchen der Discounter Aldi Nord und Süd, Lidl, Netto, Norma und Penny. Der Marktführer von Lebkuchen, die Aachener Firma Lambertz, erreichte mit ihren Schokolebkuchen nur ein “befriedigend”, was unter anderem auf den hohen Fettgehalt und sehr süßen Geschmack zurückzuführen ist. Bei den Oblaten-Lebkuchen konnten die von Lidl (44 Cent/100 Gramm) am meisten überzeugen, auch die von Aldi Nord sind “gut” und ebenfalls günstig (43 Cent/100 Gramm). Unter den teuren Oblatenlebkuchen, die so genannten Elisenlebkuchen, die mindestens 25% Mandeln, Hasel- und/oder Walnüsse enthalten, konnte sich die “Fürstenschnitte” von Bahlsen (1,59 Euro/100 Gramm) durchsetzen. (mh)




