Japan: Öffentliche Solar-Ladestationen für E-Bikes

In Deutschland erfreuen sich E-Bikes immer größerer Beliebtheit. Manche Interessenten sind allerdings noch skeptisch was zu tun ist, wenn ihnen bzw. ihrem Fahrrad unterwegs der Saft ausgeht. Das japanische Technologie- und Photovoltaik-Unternehmen Kyocera hat nun solarbetriebene Aufladesta- tionen für E-Bikes entwickelt, die in Japan bereits an mehreren Plätzen aufgestellt wurden und die einen “Stromausfall” unterwegs verhindern sollen. Laut Kyocera kann eine einzige Station bei einer Ausrichtung nach Süden bis zu 1.14 kWh pro Tag erzeugen. Die Radfahrer können ihre E-Bikes mit diesem umweltfreundlichem Strom auftanken und zwar auch bei schlechtem Wetter und sogar nachts, denn die Stationen sind mit einem DC-AC-Wandler an das Stromnetz angeschlossen. Für Notfälle sind die Stationen auch mit konventionellen Anschlussdosen ausgestattet.
Für Deutschland könnte ein solches Projekt ebenfalls interessant sein, zwar gibt es bereits vereinzelt Aufladestationen für E-Bikes, aber eine flächendeckende Errichtung solcher Stationen könnte hilfreich sein, um noch mehr Menschen von den Vorteilen von E-Bikes zu überzeugen. Insbesondere weil die Stiftung Warentest in einem E-Bike-Test im Sommer festgestellt hat, dass der Akku der meisten Elektrofahrräder schon nach 20 bis 50 Kilometern leer ist. (mh)




