Siemens erweitert Windenergieanlagen weltweit
Wie der Münchner Technologiekonzern Siemens am Freitag mitteilte, will er sein Geschäft mit Windkraftanlagen weiter ausbauen und investierte dazu rund 100 Mio. Euro in neue Standorte in China, den USA und Kanada. Mit den drei neuen Standorten verfolgt der Siemens-Konzern das Ziel, bis 2012 einer der drei weltweit führenden Anbieter für Windenergieanlagen zu werden. Derzeit besetzt der Konzern weltweit Rang sieben. Siemens eröffente dazu in Shanghai bereits seine erste Rotorblattfertigung und eine neue Fabrik für Maschinenhäuser in Hutchinson im US-Bundesstaat Kansas. Außerdem hat sich das Unternehmen eigenen Angaben zufolge als Standort für eine weitere Rotorblattfertigung in Kanada für Tillsonburg in der Provinz Ontario entschieden. Zudem kündigte der Konzern an, weitere Produktionsstätten für Windenergieanlagen in Großbritannien, Indien und China zu errichten sowie ein Gemeinschaftsunternehmen für die Fertigung von Windturbinen-Komponenten für den russischen Markt einzugehen.
Der Siemens-Konzern, der derzeit über sieben Produktionsstandorte in drei Ländern verfügt, will eigenen Angaben zufolge in zwei bis drei Jahren über zwölf Fabriken für Windenergieanlagen in sieben Ländern verfügen. Siemens sieht in der umweltfreundlichen Windenergie immense Wachstumschancen. „Der Weltmarkt für Windenergie soll von derzeit rund 30 Mrd. EUR jährlich auf 216 Mrd. EUR im Jahr 2030 wachsen. Insbesondere in den USA und in China sehen wir für Siemens großes Potenzial“, erklärte der CEO von Siemens Energy, Wolfgang Dehen. Deshalb wolle man bis zum Jahr 2020 allein in China Windenergieanlagen mit einer Leistung von 150.000 Megawatt (MW) in Betrieb nehmen. (sk)





