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Stromspar Ratgeber
Enttarnen Sie Stromfresser und schonen Sie neben Ihrem Geldbeutel die Umwelt! Werfen Sie einfach einen Blick in unsere stets aktuellen Tipps zum Strom sparen.

So sparen Sie Strom und CO2

So sparen Sie Strom und CO2
Beim Stromverbrauch lassen sich viele unnötige CO2-Emissionen vermeiden. Mit diesen Tipps können Sie Ihre CO2-Bilanz verbessern. (Foto: © Pixelio / Altmann)

Mit einem bewussten Verhalten in Sachen Strom können Sie nicht nur bares Geld, sondern auch CO2-Emissionen sparen. Zwar verursacht Strom selbst natürlich kein CO2, aber bei der Erzeugung von Strom wird CO2 freigesetzt. Dieses entsteht zum einen bei der Verbrennung der Stoffe, mit denen die stromerzeugenden Turbinen angetrieben werden und zum anderen während des Betriebs der Stromkraft- werke und beim Transport sowie der Entsorgung von allem, was im Verlauf der Stromerzeugung anfällt. Je nach Stromquelle und ob man die so genannte Vorkette (Anlagenbau, Förderung und Transport der benötigten Brennstoffe) mit in die Rechnung einbezieht, fällt die CO2-Bilanz unterschiedlich aus. Dennoch kann man mit dem richtigen Strommix und generell stromsparenden Verhalten auch zuhause CO2 einsparen, wenn man folgende Tipps beherzigt:

Kühl- und Gefrierschrank enteisen

Bei Kühl- und Gefriergeräten steigt der Stromverbrauch, wenn sich an den Innenwänden eine dicke Reif- oder Eisschicht bildet, deshalb sollten diese schnell abgetaut und bei Bedarf eine neue Türdichtung eingebaut werden. Der Stromverbrauch eines Kühlschranks steigt um 30% wenn eine 5 Millimeter dicke Vereisung vorliegt. Grundsätzlich sollen Kühlgeräte nicht unmittelbar neben Wärmequellen wie Heizung oder Herd stehen. Der beste Standort für die Kühltruhe ist der dunkle, kühle Keller. Achten Sie bei Neuanschaffungen unbedingt auf die Energieeffizienz der Geräte und investieren Sie lieber etwas mehr in ein energieeffizientes Gerät, so können Sie bis zu 50% der Energie einsparen.

Energiesparlampen statt Glühbirnen

Überall dort, wo das Licht länger als 30 Minuten täglich brennt, kann der Einsatz von Energiesparlampen statt herkömmlichen Glühbirnen Strom und damit CO2 einsparen. Eine Energiesparlampe statt einer 60-Watt-Glühbirne spart im Jahr 28 kg CO2 ein. Das mag wenig klingen, aber laut Greenpeace könnte ein ganzes Kohlekraftwerk abgeschaltet werden, wenn jeder Haushalt nur eine einzige normale Glühbirne durch eine Energiesparlampe ersetzt. Hier sollte allerdings auch mit Vorsicht agiert werden: Energiesparlampen enthalten eine kleine Menge Quecksilber (maximal 5 bis 10 Milligramm). Energiesparlampen müssen grundsätzlich über den Sondermüll entsorgt werden. Geht mal eine Lampe zu Bruch, sollten Sie den Raum gut lüften, da die Dämpfe giftig sind.

Ökostrom nutzen & auf Standby-Modus verzichten

Wer auf Ökostrom setzt, kann seine CO2-Bilanz ebenfalls verbessern. In vielen Städten sind Ökostrom-Tarife inzwischen sogar günstiger als die Standardtarife der Grundversorger und bei einem Jahresstromverbrauch von 1700 kWh können Sie durch Ökostrom rund 1030 kg CO2 pro Jahr einsparen. Elektrische Geräte verbrauchen auch im Standby-Modus ununterbrochen Strom, zwar je nach Gerät nicht unbedingt viel, aber rechnet man alle Haushaltsgeräte zusammen, kommen im Jahr in einem durchschnittlichen Haushalt schon 440 kWh zusammen. Schaltet man diese immer komplett aus anstattt sie im Standby-Modus zu lassen, können jährlich 275 kg CO2 eingespart werden.

Umweltbewusst waschen

Auch beim Wäsche waschen kann man jede Menge Strom sparen: Stellen Sie niemals eine halbvolle Maschinen an und bevorzugen Sie Wäschen bei 30°C, die meistens ausreichen. Lassen Sie Vorwäschen weitgehend weg und trocknen Sie Ihre Wäsche lieber auf der Leine als im Trockner. Dadurch wird die Wäsche zwar nicht so flauschig weich, jedoch tun Sie aktiv etwas für die Umwelt und Ihren Geldbeutel. Mit diesen Maßnahmen können Sie bei 160 Waschgängen pro Jahr 490 kg CO2 einsparen.