BEE: Klimaschutzziele der EU durch erneuerbare Energien erreichbar
Nach einer aktuellen Studie, die im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) durchgeführt wurde, spielen Erneuerbare Energien eine herausragende Rolle bei der Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen in der Europäischen Union (EU). Der Studie zufolge ist die Energieproduktion aus regenerativen Energiequellen im Zeitraum von 1990 bis 2008 in allen 27 Mitgliedstaaten um etwa 80% gestiegen und liegt jetzt bei etwa 1350 Terrawattstunden (1990: 760 TWh). Fasst man die Prognosen der einzelnen europäischen Staaten zusammen, ergibt sich ein Anstieg der Erneuerbaren um 150% auf rund 3500 TWh. Das entspräche einem Anteil von 23,2%, womit die Klimaschutzziele der EU-Kommission von 20% bis zum Jahr 2020 übertroffen wären.
Um das Klimaschutzziel von 20% zu erreichen müssen gegenüber dem Vergleichsjahr 1990 bis zum Jahr 2020 insgesamt 1,07 Milliarden Tonnen Treibhausgase eingespart werden. Mit den auf der Basis des geplanten Ausbaus prognostizierten erneuerbaren Energien würden schon über 1,1 Milliarde Tonnen klimaschädliche Emissionen verhindert werden. Selbst wenn das Klimaschutzziel auf 30% angehoben werden würde, könnten die Erneuerbaren Energien immer noch einen Anteil von 68% der erforderlichen Emissionsminderung übernehmen. (mh)




