Tipp: Öko-Weihnachtsbäume mit FSC-Siegel zum Fest
In Deutschland werden jährlich rund 25 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. 10 Prozent der Weihnachtsbäume, die zum Weihnachtsfest in die heimischen Wohnzimmer Einzug halten, werden importiert. Hauptsächlich kommen die Bäume aus Dänemark, jedoch auch aus den Niederlanden, Irland, Österreich, Polen und Tschechien. Nur etwa 15 Prozent der hierzulande gehandelten Weihnachtsbäume hingegen kommen noch aus Waldbetrieben. Allerdings stammen sie auch hier häufig nicht direkt aus dem Wald, sondern von Sondernutzungsflächen oder zum Forstbetrieb gehörenden Landwirt- schaftsflächen. Wer jedoch auf einen Baum aus ökologischem Anbau Wert legt, sollte unbedingt auf das FSC-Siegel (Forest Stewardship Council) achten, welches ausschließlich Forstbetriebe, die auf Kahlschlag, Düngung, Entwässerungsmaßnahmen und den Einsatz von Pestiziden verzichten, erhalten. Darauf weist die Umweltschutzorganisation Robin Wood in Hamburg hin und bietet dort sortiert nach Bundesländern eine Liste mit etwa 40 zertifizierten Betrieben für Öko-Weihnachtsbäume an.
Beim typisch heimischen „Tannenbaum“ handelt es sich nicht wie angenommen um die ganz selten als Weihnachtsbaum angebotene heimische Tanne (Weißtanne, Abies alba), die 2004 zum „Baum des Jahres“ gewählt wurde und heute zu den gefährdeten Baumarten in Deutschland gehört, sondern um die Fichte (Picea abies). Die Liste können Sie sich hier als PDF downloaden. (sk)




