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USA: Mindestlautstärke für Elektroautos und Hybrid-Fahrzeuge

USA: Mindestlautstärke für Elektroautos und Hybrid-Fahrzeuge
Elektroautos und Hybridfahrzeuge müssen in den USA künftig bei langsamer Fahrt einen deutlich hörbaren Ton abgeben, um Unfälle zu vermeiden. (Foto: © Toyota)

Elektro- und Hybridfahrzeuge stoßen nicht nur wenig bis gar kein schädliches CO2 aus, sie sind zudem auch extrem leise, wenn sie mit geringem Tempo durch die Stadt fahren und tragen so zur Dämpfung der innerstädtischen Geräuschkulisse bei. Das Fahren auf leisen Sohlen kann aber auch Nachteile haben: Fußgänger, insbesondere blinde Verkehrsteilnehmer, die sich in erster Linie mit ihrem Gehör im Verkehr orientieren, können unter Umständen herannahende Elektro- oder Hybridfahrzeuge nicht rechtzeitig erkennen, wenn sie die Straße überqueren wollen, wodurch das Unfallrisiko ansteigt. In den USA müssen die grünen Flitzer deshalb künftig eine deutlich wahrnehmbare Geräuschkulisse produzieren.

Nach dem US-Senat hat nun auch das Repräsentantenhaus das neue Gesetz mit dem Titel “Pedestrian Safety Enhancement Act of 2010″ verabschiedet. Gefordert wurde das Gesetz von Blinden- und Sehbe- hindertenverbänden. Laut dem Republikaner Cliff Stearns soll das neue Gesetz dazu beitragen, Blinde, Jogger und Kinder durch einen deutlich wahrnehmbaren Warnton vor herannahendem Verkehr zu warnen. Autohersteller und die National Federation of the Blind unterstützen die Pläne. Die Hersteller arbeiten bereits an der Entwicklung von künstlichen Tönen, die in künftigen Elektro- und Hybridfahrzeugen zum Einsatz kommen sollen. Ob es sich dabei um Warntöne oder künstliche Motorengeäusche handeln wird, ist noch nicht bekannt.

Laut einer aktuellen Untersuchung der National Highway Traffic Safety Administation ist die Wahrscheinlichkeit, dass Hybridfahrzeuge bei sehr langsamen Geschwindigkeiten in einen Unfall mit Fußgängern verwickelt werden, doppelt so hoch wie bei Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb. Der US-Regierung zufolge besteht das größte Risiko für Unfälle mit Fußgängern bei Geschwindigkeiten unter der Marke von 30 km/h. Bei Geschwindigkeiten jenseits der 30 km/h sorgt die Reibung der Reifen auf dem Asphalt für eine deutlich wahrnehmbare Geräuschkulisse.

Die Verkehrsbehörde hat nun 18 Monate Zeit, eine minimale Lautstärke für Elektroautos und Hybridfahrzeuge festzulegen. Das Gesetz schreibt vor, dass die Geräusche automatisch ertönen, sobald ein Fahrzeug unter eine bestimmte Geschwindigkeit kommt. Dabei darf der Fahrer dieses nicht eigens an- und ausschalten. (ok)