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Stiftung Warentest testet Gesichtscremes (Naturkosmetik)

Stiftung Warentest testet Gesichtscremes (Naturkosmetik)
Die meisten der von der Stiftung Warentest getesteten Gesichtscremes aus der Naturkosmetik schnitten gut ab. (Foto: © Pixelio / Schwarz)

Die Stiftung Warentest hat in einem aktuellen Test insgesamt 10 verschiedene Gesichtscremes (Naturprodukte) unter die Lupe genommen, darunter auch Cremes für Männer. Das prüften die Tester unter anderem, ob die Anforderungen für die Naturkosmetik-Siegel erfüllt sind und welche Inhaltsstoffe in den Cremes enthalten sind (zum Beispiel Duft- und Konservierungsstoffe, Silizium, poly- zyklische Moschusverbindungen und Paraffinkohlenwasserstoffe). Ergebnis: Die meisten Gesichtscremes schnitten gut ab, allerdings zeigten drei der gestesteten Cremes eine Anfälligkeit für Keime. Die meisten Cremes im Test zeigten gute Pflegeeigenschaften und wurden auch von den Testpersonen in ihrer Pflegewirkung als gut beurteilt. Alle Produkte zeichneten sich durch eine sehr gute Hautverträglichkeit aus.

Testsieger wurde die “Santaverde Aloe vera Creme medium”, die teuerste Creme im Test (7 Euro pro 10 Milliliter). Fast genauso gut ist jedoch auch die preiswerteste Creme, die “alverde Tagescreme Olive Sonnenblume” aus der Drogerie dm (0,59 Euro pro 10 Milliliter).

Da in Naturkosmetikprodukten keine synthetischen Konservierungsstoffe enthalten sind, sind die Cremes automatisch anfälliger für Keime, was zu Hautreizungen führen kann. Die Stiftung Warentest rät deshalb allen Anwendern, beim Umgang mit Naturkosmetik besonders achtsam zu sein. Allerdings enthielt die Creme i+m schon frisch geöffnet eine zu hohe Anzahl Keime, weshalb hier die Note “mangelhaft” vergeben wurde.

Auch synthetische Duftstoffe sucht man in Naturkosmetik vergebens. Manche Testperson empfindet die ätherischen Öle, die stattdessen zur Parfümierung verwendet werden, als zu intensiv. Hier ist aber die eigene Nase gefragt, was jeder selbst als angenehm empfindet. (mh)