Daimler hat die meisten Öko-Globes

Einer Untersuchung des ÖkoGlobe- Instituts durch den deutschen Auto-Papst Professor Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen zufolge ist der Daimler-Konzern in Sachen ökologische Innovationen besonders engagiert und verweist Hersteller wie BMW und VW auf die Plätze. Zudem belegt dies auch der internationale Umweltpreis „ÖkoGlobe“, der dem Stuttgarter Autohersteller seit der Einführung im Jahr 2007 bereits acht Mal verliehen wurde.
Den neuen Umweltpreis „ÖkoGlobe“ erhielt der Konzern im vergangenen Jahr gleich mehrfach. Neben dem Vermietkonzept „Car2Go“ in Ulm, der Smart-Einsatz als Elektroauto in London wurde auch die Kleinserie der B- Klasse mit Brennstoffzellenantrieb sowie der Einsatz der ersten Lithium-Ionen-Batterie im S-Klasse Hybrid Mercedes S 400 ausgezeichnet.
Auf Platz zwei rangiert der BMW-Konzern mit zwei Auswertungen für seinen Großversuch mit 600 Elektro-Minis, der Efficient Dynamicvs-Strategie zur Kraftstoffeinsparung in Großserie sowie der ersten mit Wasserstoff angetriebenen Luxuslimousine für den Alltagsbetrieb, dem BMW Hydrogen. Die Autohersteller VW (Platz drei) und Ford (Platz vier), die beide ebenfalls bereits vier Mal den Öko Globe erhielten, wurden vom ÖkoGlobe-Institut für Innovationen bei der nachhaltigen Produktion und bei Erdgas-Fahrzeugen ausgezeichnet. Auf Rang fünf landete Opel, gefolgt von Toyota.
Der ÖkoGlobe, der zu den wichtigsten Auszeichnungen der Branche auf diesem Gebiet gehört, zeige, dass die Autobauer mit einer ganzen Reihe von Konzepten am Thema der nachhaltigen Mobilität arbeiten würden, sagte der Sprecher der ÖkoGlobe-Jury und Direktor des CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen, Prof. Ferdinand Dudenhöffer. Im Jahr 2010 wurden mehr als 100 Vorschläge eingereicht. Die neue Nominierungsphase für die ÖkoGlobe 2011 beginnt im Februar 2011. (sk)




