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USA: Millionen tote Fische entdeckt

USA: Millionen tote Fische entdeckt
Nach dem mysteriösen Fisch- und Vogelsterben in Louisiana und Arkansas wurden nun auch in Maryland Millionen toter Fische entdeckt. (Foto: © Pixelio / Soquet)

Das mysteriöse Fisch- und Vogelsterben in den USA, das in den US-Bundesstaaten Arkansas und Louisiana begann, setzt sich fort. Auch im US-Staat Maryland sind nun ca. 2 Millionen tote Fische entdeckt worden. Es handelt sich um Augenfleck-Umbern und Atlantische Menhaden, die am Dienstag tot in der Chesapeake Bay, einer der größten Flussmündungen der USA, gefunden wurden.

Das zuständige Umweltamt hat bereits Untersuchungen zur Todesursache der Fische eingeleitet, die Wasserqualität selbst soll akzeptabel gewesen sein, so dass eine Verunreinigung des Wassers ausgeschlossen werden kann. Das Amt nimmt an, dass die kälte-empfindlichen Fische durch die ungewöhnlich kalte Wassertemperatur gestorben sind, die im Dezember Rekordniveau erreichte. Schon in der vergangenen Woche wurden auf einem 35 Kilometer langen Abschnitt des Arkansas River etwa 100.000 tote Fische entdeckt, die an einer Krankheit gestorben sein sollen.

Unklar ist auch noch die Todesursache von 5000 Vögeln, die in der Silvesternacht über einer kleinen Stadt - ebenfalls in Arkansas - wie aus dem Nichts vom Himmel gefallen sind. Experten vermuten, dass die Vögel durch Silvesterböller ein Trauma erlitten haben und deshalb abgestürzt sind. Auch auf einer Landstraße in Louisiana wurden am Montag 500 tote Vögel entdeckt, die Experteneinschätzungen zufolge in ein Starkstromkabel geflogen sind.

In Europa gab es ebenfalls ein mysteriöses Vogelsterben: In Falköping (Schweden) fielen 50-100 tote Vögel vom Himmel, warum, ist noch völlig unklar. Möglicherweise sind auch sie durch Feuerwerk aufgeschreckt worden und haben die Orientierung verloren. (mh)