LichtBlick Ökostrom
100% Ökostrom aus regenerativen Quellen. Jetzt einfach und schnell zu Ökostrom wechseln. Jetzt online wechseln
Ökostrom-Vergleich
Vergleichen Sie jetzt einfach die Angebote mehrerer Ökostrom-Anbieter online. Jetzt kostenlos vergleichen
DailyGreen auf Twitter
DailyGreen Twitter
Lesen Sie alle News auch auf Twitter! Alle Beiträge aus diesem Sektor auch über unser Twitter-Profil: DailyGreen @ Twitter
Anzeige:
DailyGreen auf Facebook:
Stromspar-Ratgeber
Enttarnen Sie Stromfresser und schonen Sie neben Ihrem Geldbeutel die Umwelt! Werfen Sie einfach einen Blick in unsere stets aktuellen Tipps zum Strom sparen.

Zahnärzte warnen vor Bisphenol A in Zahnfüllungen

Zahnärzte warnen vor Bisphenol A in Zahnfüllungen
Die GZM warnt aus gesundheitlichen Gründen vor dem Einsatz von Bisphenol A in Zahnfüllungen und Versiegelungsmassen. (Foto: © Pixelio / Litsch)

Die Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin (GZM) warnt vor Bisphenol A in Zahnfüllungen und Versiegelungsmassen. Die hormonell wirkende Chemikalie wird in vielen Kunststoffprodukten eingesetzt, unter anderem auch in der Zahnmedizin. Dr. Wolfgang H. Koch, zweiter Vorsitzender der GZM verweist auf eine Studie des Umwelt-Bundesamtes vom 31. Mai 2010, nach der Bisphenol A auch bei der Herstellung von Zahnfüllungen und Versiegelungsmassen eingesetzt wird, was in Anbetracht der Risiken, die mit der Substanz verbunden sind, nicht tragbar sei.

Der Studie zufolge wird Bisphenol A zwar nicht direkt bei den Füll- und Versiegelungsmassen eingesetzt, aber dafür auf Bisphenol A basierende Stoffe wie Bisphenol A-Glycidylmethacrylat (Bis-GMA) und Bisphenol A- Dimethacrylat (Bis-DMA). Nach einer zahnmedizinischen Behandlung kann durchaus Bisphenol A freigesetzt werden.

Bisphenol A steht unter Verdacht Herz- und Kreislauferkrankungen zu begünstigen, die Sexualentwicklung zu stören und Diabetes auslösen zu können. Derartige Substanzen sollen in sensiblen Bereichen wie der Mundhöhle gar nicht zum Einsatz kommen, hier müsse die Sicherheit der Patienten vorgehen, so Koch, den die aktuelle Diskussion an die vor einigen Jahren laufende Debatte über die negativen Auswirkungen von Amalgam erinnert. Im Gegensatz zu damals dürfe es jetzt aber keine ähnlich langwierige Diskussion über den Einsatz von Bisphenol A geben.

Erst im November hat die EU die Verwendung von Bisphenol A in Baby- Trinkflaschen verboten. Demnach dürfen ab März keine Trinkflaschen mit Bisphenol A mehr hergestellt werden. (mh)