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Rätsel um tote Vögel in Arkansas angeblich gelöst

Rätsel um tote Vögel in Arkansas angeblich gelöst
Die Arkansas Game und Fish Comission hat ihren Bericht zum rätselhaften Vogel-Massensterben in Beebe, Arkansas veröffentlicht. (Foto: © Cephas/cc)

In der Silvesternacht kam es über einer kleinen Stadt im US-Bundesstaat Arkansas zu einem äußerst rätselhaften Vogel- Massensterben. Kurz nach Mitternacht stürzten Zeugenberichten zufolge mehr als 5.000 Rotschulterstärlinge vom Himmel und krachten in Scheiben, auf Hausdächer und Autos. Der Grund für das plötzliche Massensterben war zunächst unklar. Fast zeitgleich wurden in der Chesapeake Bay im US-Bundesstaat Maryland 2 Millionen tote Fische entdeckt. In diesem Fall soll die ungewöhnlich kalte Wassertemperatur für das Massensterben gesorgt haben. Im Fall der Vögel hat nun die Arkansas Game and Fish Comission ihren offiziellen Untersuchungsbericht veröffentlicht.

Laut dem Bericht wurden 13 Vögel ausführlichen Labortests unterzogen. Die Wissenschaftler sind nun zu dem Ergebnis gekommen, dass weder Bakterien, ein Virus, Schwermetalle oder Pestizide Schuld an dem Tod der Tiere sein können. In der Mitteilung heißt es, dass alle Vögel, die in der Kleinstadt Beebe, Arkansas ums Leben kamen, zum Zeitpunkt ihres Todes kerngesund waren und über unauffällige Organe verfügten. Der Test zeigte, dass alle Tiere durch ein stumpfes Trauma getötet wurden. “In den meisten Fällen entstehen solche Trauma-Verletzungen bei Wildvögeln wenn sie in stationäre Objekte wie Bäume, Häuser, Fenster, Stromleitungen oder Türme stürzen”, heißt es in dem Bericht.

Nach offiziellen Berichten soll ein Feuerwerk die Tiere aufgeschreckt haben, woraufhin sie in Panik und ohne Orientierung gegen Häuser, Autos und Strommasten geflogen sind. Nur wenige Tage später starben 450 Meilen von Beebe entfernt erneut rund 500 Rotschulterstärlinge. In der selben Woche wurden in Schweden etwa 50 tote Vögel auf einer Straße gefunden. Hier wird eine ähnliche Ursache vermutet.

Ein weiteres mysteriöses Vogelsterben in Yankton, im US-Bundesstaat South Dakota wurde mittlerweile aufgeklärt. Hier fielen 200 Stare vom Himmel, die vom Landwirtschaftsministerium vergiftet wurden. Die Vögel sollen eine Maststelle für Vieh beschädigt haben, in dem sie das Futter fraßen und mit Kot verunreinigten Daher habe sich das Ministerium dazu entschieden, die Tiere mit dem Gift DRC 1339 zu töten. (ok)