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Rückrufaktion: Schimmelpilzgifte in Nudeln

Rückrufaktion: Schimmelpilzgifte in Nudeln
Wegen erhöhter Konzentrationen eines Schimmelpilzgiftes wurde eine Charge von Spirelli-Nudeln von Alnatura aus dem Handel genommen. (Foto: © Pixelio / Hainz)

Der Bio-Lebensmittelhändler Alnatura hat eine Rückrufaktion für eine bestimmte Charge seiner Spirelli-Nudeln gestartet, weil in ihr eine erhöhte Konzentration des Schimmelpilzgiftes DON (Deoxynivalenol) nachgewiesen wurde. Betroffen ist die Charge mit der Nummer L.0259 PCM B mit dem MHD 16. September 2013. Die betroffene Ware wurde bereits aus dem Sortiment genommen. Kunden, die eine Packung aus der betroffenen Charge noch zuhause haben, sollen diese zurück in den Supermarkt bringen, wo sie kostenfrei umgetauscht wird.

Alnatura weist darauf hin, dass der Schimmel auf natürliche Weise in die Nudeln gelangt ist. Die Getreidepflanzen können schon auf dem Feld von Schimmelpilzen befallen werden, die dann nach der Ernte auf anderes Getreide übertragen werden und so in Lebensmittel gelangen können.

Als Schimmelpilzgifte werden bestimmte Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen bezeichnet. Für sie gibt es gesetzliche Höchstwerte, die nicht überschritten werden dürfen, um zu verhindern, dass die Gifte gesundheitlichen Schaden anrichten können. Im aktuellen Fall sind die Werte immer noch so niedrig, dass den Unternehmensangaben zufolge keine gesundheitlichen Folgen oder Symptome zu erwarten sind.

Alnatura betont, dass die Verunreinigung nur die oben genannte Charge betrifft und dass weder in anderen Chargen noch bei anderen Sorten des Herstellers erhöhte DON-Konzentrationen gemessen wurden. Wie viele Nudelpackungen insgesamt betroffen sind, wurde nicht genannt. (mh)