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Strengere Tierschutzgesetze geplant

Strengere Tierschutzgesetze geplant
Medienberichten zufolge sollen bald neue und strengere Tierschutzgesetze eingeführt werden. (Foto: © Pixelio / Ströbel)

Medienberichten zufolge plant die Bundesregierung neue Tierschutzgesetze, die wesentlich strenger sein sollen als die bisherigen. Wie die “Bild”-Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, soll noch in diesem Jahr der Neubau von Käfiganlagen für Hühner komplett verboten werden. Auch für Käfige, in denen Hühner in Kleingruppen gehalten werden, soll ein Verbot ausgesprochen werden. Bereits bestehende Anlagen sollen unter eine Übergangsregelung fallen, heißt es in dem Bericht. Demnach soll zukünftig nur noch Boden-, Freiland- und Öko-Haltung von Hühnern erlaubt sein.

Außerdem will Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) laut dem Bericht ein neues Tierschutz-Label einführen. Dieses soll - ähnlich wie das Bio- Siegel - für mehr Transparenz sorgen und den Verbrauchern auf einen Blick zeigen, wie die Tiere gehalten wurden.

Darüber hinaus sollen in dem sogenannten “Tierschutz-Paket” folgende Neuerungen enthalten sein: Es sollen Brandzeichen bei Pferden sowie Ferkel-Kastrationen ohne Betäubung verboten werden und schärfere Haltungsregeln für Mastkaninchen und strengere Regeln für die Wildtier- Haltung (z.B. in Zoos und Wildgehegen) aufgestellt werden.

Ein Sprecher des Bundesagrarministeriums bestätigte der Zeitung auf Anfrage, dass ein solches Paket in Arbeit sei und dass einige Punkte des Pakets schon in diesem Jahr verabschiedet werden sollen. (mh)