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Mitsubishi i-MiEV: Elektroauto für emissionsfreie Probefahrt verfügbar

Mitsubishi i-MiEV: Elektroauto für emissionsfreie Probefahrt verfügbar
Interessenten können Mitsubishis Elektroauto i-MiEV ab sofort an rund 200 Standorten in Deutschland probefahren. (Foto: © Mitsubishi)

Wer bislang noch keine Gelegenheit hatte, einmal ein reines Elektroauto probe zu fahren, kann dies jetzt nachholen. Wie Autohersteller Mitsubishi mitgeteilt hat, können Interessenten ab sofort den bereits in Deutschland verfügbaren Stromer i-MiEV an rund 200 Standorten genauer unter die Lupe nehmen und zu einer emissionsfreien Ausfahrt entführen. i-MiEV Standorte gibt es von Kiel bis Dresden und von Köln bis München. Laut Mitsubishi soll das Netz nach und nach auf rund 400 Standorte ausgebaut werden. So hat jeder Interessent die Möglichkeit, im Umkreis von 30 Kilometern das Elektroauto zu testen.

Aktuell können sich Autohändler (Agenturpartner) als ausgewiesene Mitsubishi-Green-Mobility-Center zertifizieren lassen. Voraussetzung dafür ist eine mehrtägige Schulung rund um den Stromer, die von der Mitsubishi-Handelsorganisation angeboten wird. Der i-MiEV ist seit Dezember 2010 in Europa erhältlich. In Norwegen führte der kleine Stromer sogar die Neuzulassungsstatistik für Kleinwagen im Januar an.

Der japanische Elektroflitzer kommt mit vier Sitzplätzen und einem stolzen Einstiegspreis von 34.390 Euro zu den Händlern und spielt damit zumindest preislich in einer Liga mit VW Passat oder Audi A3. Der i-MiEV basiert auf dem Kleinwagen “i”, den Mitsubishi vor einigen Jahren als Alternative zum Smart auf den Markt gebracht hat. Der Antrieb erfolgt über einen Elektromotor mit 64 PS, der sich an der Hinterachse befindet. Das Aggregat bringt es auf beachtliche 180 Newtonmeter Drehmoment. Den Sprint von 0 auf 100 km/h bewältigt der Mitsubishi i-MiEV in rund 13 Sekunden, was in etwa dem Durchschnitt für Kleinwagen entspricht. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Mitsubishi mit 130 km/h an, was für Fahrten innerhalb von Städten oder kurze Ausflüge ausreichen dürfte.

Den Strom bezieht der Elektromotor aus insgesamt 88 Lithium-Ionen- Zellen, die im Wagenboden verbaut wurden. Zusammen kommen sie auf eine Kapazität von 16 Kilowattstunden. Bei normaler Fahrt reicht die Ladung für etwa 150 Kilometer aus. Mittels Rekuperation lässt sich die Reichweite bei Bergabfahrten oder vor Ampeln vergrößern. Zum Tanken reicht dem i-MiEV eine einfache Haushaltssteckdose. Ein Wermutstropfen ist die recht lange Ladezeit. Bis die Akkus des i-MiEV wieder vollständig aufgeladen sind, vergehen laut dem Hersteller rund sieben Stunden. Für die tägliche Fahrt zum Büro müssen die Akkus des i-MiEV jedoch nicht immer vollständig aufgeladen werden. (ok)