Porsche stellt Panamera Hybrid S in Genf vor

Porsche wird auf dem diesjährigen Autosalon in Genf den Panamera Hybrid S zeigen. Es soll der “sparsamste Porsche aller Zeiten” sein. Trotz 380 PS und 270 km/h Spitzer soll der Mix aus Benziner und Elektromotor auf einen Verbrauch von nur 6,8 Litern (nach NEFZ) kommen. Mit dem Porsche Panamera Hybrid S sollen auch Kunden, die trotz Umweltbewusstsein nicht auf das echte Sportwagen-Feeling verzichten wollen, voll auf ihre Kosten kommen. Trotz des sparsamen Motors ist der Panamera Hybrid S ein echtes Luxusgefährt: Ab 106.185 Euro wird die Hybrid-Version beim Händler stehen. Das sind rund 12.000 Euro mehr als für die herkömmliche Version des Panamera fällig werden.
Für den Antrieb des Hybrid-Sportlers ist neben einem 3-Liter-V6-Motor auch ein 34 kW starker Elektromotor zuständig. Dieser fungiert auch als Generator und Anlasser. Den Sprint von 0 auf 100 km/h bewältigt der Panamera Hybrid S in rund sechs Sekunden. Rein elektrisch lässt sich der Sportwagen bis 85 km/h fahren. Dies ist jedoch nur für Strecken von bis zu zwei Kilometern möglich, dann ist die Kapazität des NiMH-Akkus verbraucht. Beim Bremsen und Fahren lädt sich der Akku wieder auf.
Ein richtiger Saubermann ist der Hybrid-Sportler aber immer noch nicht: Die CO2-Emissionen liegen bei 159 Gramm pro gefahrenem Kilometer. In der Luxusklasse hängt er damit jedoch alle anderen Hybrid-Fahrzeuge ab. Auf der Autobahn besteht zudem die Möglichkeit, in den sogenannten “Segel”-Modus zu wechseln. Dabei wird bei Geschwindigkeiten von bis zu 165 km/h (Cayenne S Hybrid: 156 km/h) in Phasen ohne Antriebsleistung der Verbrennungsmotor vom Antriebstrang abgekoppelt und komplett abgeschaltet. So sinkt der Verbrauch in dieser Phase auf 0.
Ein Teil der Einsparungen geht auch auf die eingesetzten Öko-Reifen von Michelin zurück. Diese sollen laut Porsche rund 0,3 Liter auf 100 Kilometer einsparen können. Mit der Serienbereifung läge der Verbrauch den Angaben zufolge bei rund 7,1 Liter/100 km. Ob die Werte, die auf den umstrittenen NEFZ-Verbrauchstets beruhen, auch in der Realität erreichbar sind, bleibt aber abzuwarten. (ok)




