Irmscher zeigt Elektro-Roadster i Selectra

Der deutsche Tuner Irmscher wird auf dem Autosalon in Genf (3. bis 13. März 2011) mit seiner Elektro-Roadster-Studie 7 Selectra vertreten sein. Der Irmscher 7 Selectra soll laut dem Unternehmen auf eine elektrische Reichweite von rund 200 Kilometern kommen. Bei dem E-Roadster möchte man das “Batterie- und Motor- management sowie die Sicherheits- und Überwachungstechnologie als ganzheit- liches Konzept zusammenbringen”.
Für die Realisierung des Projekts holte sich Irmscher den Entwicklungspartner Massmotech AG aus Renningen und den Elektronik-Designer Ingo Grothe ins Boot. Für den Antrieb des Elektro-Roadster 7 Selectra wird ein 144 DC Motor mit intelligenter Motorsteuerung zuständig sein, der eine Leistung von bis zu 175 kW / 238 PS und ein Drehmoment von über 800 Newtonmetern zur Verfügung stellt. Den dafür benötigten Strom speichert der Elektro-Roadster in einer Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie (LiFePo).
Die Baden-Württemberger haben außerdem ein elektronisches Lademanagement entwickelt, das die Batterie in vergleichsweise kurzer Zeit aufladen soll. Innerhalb von 3 bis 8 Stunden soll eine vollständige Ladung möglich sein. Mit einem Spezialladegerät sollen sich 80 Prozent Ladestand in nur 60 Minuten erreichen lassen. Den Angaben zufolge plant Irmscher den 7 Selectra in Serie zu bauen. Der Preis für das elektrisierte Spaßmobil soll laut dem Tuner bei unter 90.000 Euro liegen. Der mit konventionellem Antrieb ausgestattete Roadster Irmscher 7 Turbo mit 210 PS ist mit 55.900 Euro schon deutlich günstiger zu haben.
Für die nötige Wärme unterwegs soll eine Infrarotheizung sorgen, die in die Frontscheibe integriert ist. Laut Irmscher biete sie den Vorteil, dass die Wärme dort erzeugt würde, wo sie auch gebraucht wird. So würde sich etwa 90 Prozent der Energie im Vergleich zu einer herkömmlichen Elektroheizung sparen lassen. Noch gibt es keine Informationen, ab wann der Irmscher 7 Selectra verfügbar sein wird. (ok)




