Elektrisch: Submarke BMW i gegründet

Autohersteller BMW hat eine neue Submarke eingeführt: Unter dem Namen BMW i sollen zukünftig umweltfreundliche Autos für nachhaltige Mobilität in Serie entwickelt werden. Vorstandsmitglied Ian Robertson bezeichnet den Ansatz von BMW i als “revolutionär”, da hier nachhaltige Mobilität mit höchsten Ansprüchen kombiniert werden soll. So sind für 2013 die beiden ersten Modelle unter dem neuen Namen geplant: der BMW i3 und der BMW i8 - beide Autos sollen in Leipzig gefertigt werden.
Bei dem BMW i3 handelt es sich um das viersitzige Modell, das bislang als “Megacity Vehicle” bekannt war, und das erste ausschließlich elektrisch betriebene Serienmodell der BMW Group sein wird. Der BMW i8 basiert auf der Konzeptstudie “Vision Efficient Dynamics“, die durch einen Plug- In-Hybridantrieb die Kombination aus Fahrspaß und sehr geringen CO2- Emissionen ermöglicht: So fährt der BMW i8 im Stadtverkehr elektrisch und greift erst bei höherem Tempo auf den Verbrennungsmotor zurück.
Beide Modelle sind nach einem neuen Prinzip konstruiert: Der Antriebsstrang wird von einem Aluminium-Chassis umgeben und die aufgesetzte Fahrgastzelle ist aus sehr festem, aber extrem leichten kohlenstofffaserverstärkten Kunstsoff (CFK) gefertigt. Der Vorteil dieses Konstruktionsprinzips: das Mehrgewicht der Batterien wird kompensiert und dadurch Dynamik, Reichweite und Fahrleistung erhöht.
Entwicklungschef Klaus Dräger deutete an, dass es nicht bei diesen beiden Modellen bleiben wird und dass unter dem Namen BMW i auch Mobilitätsdienste vermarktet werden sollen. Beispielsweise sollen Informationen über regionale Verkehrsstörungen oder freie Parkplätze angeboten werden und zwar online und in Echtzeit. Außerdem will BMW Apps anbieten, die Hilfe bei der Reiseplanung (mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln) bieten und darüber hinaus zusammen mit anderen Partnern neue Carsharing-Modelle etablieren. (mh)





