Deutsche Bundesstiftung Umwelt feiert 20. Geburtstag

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) konnte gestern, am 1. März 2011, ihren 20. Geburtstag feiern. Seitdem die größte Umweltstiftung der Welt am 1. März 1991 in Osnabrück ihre Arbeit aufgenommen hat, hat sie rund 7800 innovative Projekte im Umweltschutz mit fast 1,4 Milliarden Euro unterstützt. Für ihre Arbeit in den letzten zwei Jahrzehnten bekam die DBU anlässlich ihres Jubiläums zahlreiche Glückwünsche und viel Lob von allen Seiten. So gratuliert Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) der DBU “ganz herzlich” und bezeichnete sie als “Motor für umweltfreundliche Technologien”, ohne deren Förderpolitik “sich viele umweltentlastende Technologien und Produkte am Markt nicht durchsetzen können”. Auch Eberhard Brandes, Vorstand von WWF Deutschland, gratuliert der DBU, die er als “geniale Idee” und “smarte Institution” bezeichnet. Die offizielle Jubiläumsfeier der DBU, zu der unter anderem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geladen ist, findet am 24. Mai in Berlin statt.
Die DBU entstand auf Initiative des damaligen Finanzministers Theo Waigel (CSU), der vorschlug, den Erlös aus dem Verkauf der bundes- eigenen Salzgitter AG zur Gründung einer Umweltstiftung zu nutzen. Seitdem fördert die DBU vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei der praktischen Lösung von Umweltproblemen und unterstützt darüber hinaus umweltfreundliche Produkte und Produktionsverfahren.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt legt großen Wert auf einen aktiven Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Darüber hinaus fördert sie auch die Restaurierung national wertvoller Kulturgüter, die von schädlichen Umwelteinflüssen bedroht werden und setzt sich für den Schutz von Lebensräumen wildlebender Arten sowie der natürlichen Artenvielfalt und der nachhaltigen Nutzung von Ökosystemen ein.
Seit 1993 vergibt die DBU jährlich den mit 500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreis in Europa. Mit dem Preis werden Persönlichkeiten für ihre herausragenden Leistungen und ihren Einsatz im Umweltschutz geehrt. Er kann an Einzelpersonen und Kooperationen vergeben werden, die sich in Sachen Klima- und Umweltschutz, Ressourcenschonung, nachhaltige Entwicklung und Effizienzsteigerung verdient gemacht haben. Für den diesjährigen Umweltpreis liegen über 80 qualifizierte Bewerbungen vor, die im Sommer von einer unabhängigen Fachjury geprüft werden. Im Herbst entscheidet dann das 14-köpfige DBU-Kuratorium über die endgültige Vergabe des Preises. (mh)




