LichtBlick Ökostrom
100% Ökostrom aus regenerativen Quellen. Jetzt einfach und schnell zu Ökostrom wechseln. Jetzt online wechseln
Ökostrom-Vergleich
Vergleichen Sie jetzt einfach die Angebote mehrerer Ökostrom-Anbieter online. Jetzt kostenlos vergleichen
DailyGreen auf Twitter
DailyGreen Twitter
Lesen Sie alle News auch auf Twitter! Alle Beiträge aus diesem Sektor auch über unser Twitter-Profil: DailyGreen @ Twitter
Anzeige:
DailyGreen auf Facebook:
Stromspar-Ratgeber
Enttarnen Sie Stromfresser und schonen Sie neben Ihrem Geldbeutel die Umwelt! Werfen Sie einfach einen Blick in unsere stets aktuellen Tipps zum Strom sparen.

Studie: Rußpartikel für Temperaturanstieg in Arktis verantwortlich

Studie: Rußpartikel für Temperaturanstieg in Arktis verantwortlich
Eine Studie der UN zeigt, dass Rußpartikel das Eis der Arktis zum schmelzen bringen und so die Erderwärmung beschleunigen. (Foto: © Klaus / Pixelio)

Die Studie “Integrated Assessment of Black Carbon and Tropospheric Ozone” des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) hat gezeigt, dass rund die Hälfte des Temperaturanstiegs in der Arktis auf Rußpartikel zurückzuführen ist. Die Ergebnisse der Studie wurden gestern in Berlin vom Bündnis “Rußfrei fürs Klima” vorgestellt, in dem sich mehrere Umwelt- verbände zusammengeschlossen haben. NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger erklärt, dass sich die Rußpartikel auf den Eis- und Schneeflächen der Arktis ablagern und so mehr Sonnenwärme aufgenommen wird, was zur Folge hat, dass Eis schneller schmilzt.

Der Studie zufolge könnte die Erderwärmung deutlich verlangsamt werden, wenn die Ruß- und Methan-Emissionen deutlich verringert werden würden. Bis zum Jahr 2050 könnten mit den entsprechenden Maßnahmen 0,5 Grad weniger an Temperaturerhöhung erreicht werden.

Eine besondere Bedeutung bei der Auswirkung der Rußpartikel auf das Arktiseis haben Diesel-Fahrzeuge. Der Einbau von Rußpartikelfilter ist also gleich im doppelten Sinne - nämlich im gesundheitlichen und im klimatischen - immens wichtig, bestätigte Verkehrsexperte Heiko Balsmeyer vom Verkehrsclub Deutschland (VCD). Alleine die Einführung der Umweltzonen in Städten wie Berlin zeigt Erfolge: Seitdem es in der Hauptstadt die Umweltzone gibt, ist in der Berliner Luft 28% weniger Dieselruß enthalten. Nun müsse auch eine entsprechende Filterpflicht für Baumaschinen, Schiffe und Diesel-Loks eingeführt werden.

Der internationale Verkehrsberater Axel Friedricht ist sehr froh darüber, dass endlich auch eine offizielle Studie dieser Profession Rußpartikel als Klimatreiber anerkannt hat. In der Vergangenheit sei immer nur über die klimaschädigende Wirkung von CO2 diskutiert worden, während Ruß als Klimakiller bislang nie ernst genommen wurde. Dank der UN-Studie wird sich dies nun hoffentlich ändern. (mh)