LichtBlick Ökostrom
100% Ökostrom aus regenerativen Quellen. Jetzt einfach und schnell zu Ökostrom wechseln. Jetzt online wechseln
Ökostrom-Vergleich
Vergleichen Sie jetzt einfach die Angebote mehrerer Ökostrom-Anbieter online. Jetzt kostenlos vergleichen
DailyGreen auf Twitter
DailyGreen Twitter
Lesen Sie alle News auch auf Twitter! Alle Beiträge aus diesem Sektor auch über unser Twitter-Profil: DailyGreen @ Twitter
Anzeige:
DailyGreen auf Facebook:
Stromspar-Ratgeber
Enttarnen Sie Stromfresser und schonen Sie neben Ihrem Geldbeutel die Umwelt! Werfen Sie einfach einen Blick in unsere stets aktuellen Tipps zum Strom sparen.

NABU kritisiert Klimaschutzziele der EU

NABU kritisiert Klimaschutzziele der EU
Der NABU kritisiert die neuen Klimaschutzziele der EU, CO2-Emissionen bis 2020 um 25% zu senken, als ungenügend. (Foto: © Gnubier / Pixelio)

Gestern wurde in Brüssel der neue Klimafahrplan der EU vorgelegt, in dem die zukünftige Klimapolitik der Europäischen Union festgelegt wurde. Demnach sollen die CO2-Emissionen in der EU bis 2020 um 25% reduziert werden. Bislang wurde eine Verringerung von 20% angestrebt. Dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) geht dieser Energieeffizienzplan jedoch noch immer nicht weit genug. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller fordert eine Verpflichtung der EU zur Senkung der Treibhausgase bis 2020 um mindestens 30%. Nur so könne das Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 95% zu senken, überhaupt noch realisiert werden. Dieser Meinung ist auch Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CSU).

Mit den bisherigen Zielen, die sich die EU gesetzt hat, können die zahlreichen volkswirtschaftlichen Vorteile des Klimaschutzes wie Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung nicht verwirklicht werden. Dazu bedarf es eines sparsameren und intelligenteren Umgangs mit den bestehenden Energien und Ressourcen, appelliert der NABU.

Werden die angestrebten Klimaschutzziele nicht angehoben, verkommt auch der europäische Emissionshandel bis 2020 zur Wirkungslosigkeit, glauben die Umweltschützer. Wie auch die EU-Kommission schon im Mai 2010 festgestellt hatte, gibt es eine “massive Überversorgung von Energieunternehmen und Industrie mit Emissionsrechten”. Für viele Unternehmen gäbe es keine Anreize für die Investition in zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen, kritisiert der NABU. Um hier etwas zu ändern “müssen für die nächste Handelsphase bis 2020 mindestens 1,4 Milliarden Emissionsrechte vom Markt genommen werden”, so Miller.

In der Wirtschaft stoßen die neuen Klimaschutzziele ebenfalls auf Kritik. So erklärte ein Sprecher des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI) ausdrücklich, dass man die einseitige Erhöhung der Klimaziele in der EU konsequent ablehne. Zahlreiche EU-Staaten und EU-Kommissare sind auch gegen vebrindliche Ziele und begründen dies damit, dass es in vergleichbaren Regionen der Welt auch keine derartigen Ziele gebe. (mh)