LichtBlick Ökostrom
100% Ökostrom aus regenerativen Quellen. Jetzt einfach und schnell zu Ökostrom wechseln. Jetzt online wechseln
Ökostrom-Vergleich
Vergleichen Sie jetzt einfach die Angebote mehrerer Ökostrom-Anbieter online. Jetzt kostenlos vergleichen
DailyGreen auf Twitter
DailyGreen Twitter
Lesen Sie alle News auch auf Twitter! Alle Beiträge aus diesem Sektor auch über unser Twitter-Profil: DailyGreen @ Twitter
Anzeige:
DailyGreen auf Facebook:
Stromspar-Ratgeber
Enttarnen Sie Stromfresser und schonen Sie neben Ihrem Geldbeutel die Umwelt! Werfen Sie einfach einen Blick in unsere stets aktuellen Tipps zum Strom sparen.

Staatliche Abgaben machen 46% des Strompreises aus

Staatliche Abgaben machen 46% des Strompreises aus
Laut BDEW setzt sich der Strompreis aus 46% staatlichen Abgaben, 31% Strom- produktion/Vertrieb und 23% Netzgebühren zusammen. (Foto: © Cisco / Pixelio)

Eine Untersuchung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat ergeben, dass die staatlichen Steuern und Abgaben für Strom mit 46% am Strompreis einen neuen Rekord-Anteil ausmachen. Mit anderen Worten, von jedem Euro, der für Strom bezahlt wird, gehen 46 Cent an den Staat. Im Jahr 2010 betrug der Anteil der staatlichen Abgaben am Strompreis noch 41%. Die übrigen Stromkosten setzen sich laut BDEW aus 31% für Strombeschaffung und Vertrieb und etwa 23% für die Netzentgelte zusammen. Im Rahmen der Untersuchung des BDEW wurden eventuelle Veränderungen der Stromprodukte, wie z.B. Sondertarife berücksichtigt.

Dem BDEW zufolge sind die Strompreise für Privathaushalte Anfang des Jahres um etwa 5,3% gestiegen, was vor allem auf die Erhöhung der EEG-Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien zurückzuführen ist. Diese betrug 7%, während die Preise für Stromerzeugung, -transport und -vertrieb im Durchschnitt gesunken sind. Allerdings ist die Ökostrom-Umlage nicht als zusätzliche Einnahme des Staates zu verstehen, denn diese Gelder werden in den Ausbau der erneuerbaren Energien investiert und fördern so den Wandel von konventionellem zu umweltfreundlichem Strom. In den 46%, die der Staat vom Strompreis erhält, sind neben der EEG-Umlage auch Mehrwertsteuer, Konzessionsabgaben, Stromsteuer und die KWK-Abgabe zur Kraft-Wärme-Kopplung-Förderung enthalten.

Ein Durchschnittshaushalt mit einem Stromverbrauch von 3500 kWh im Jahr zahlte im Jahr 2000 pro Monat 40,66 Euro, heute fallen für die gleiche Strommenge fast 80% mehr Kosten an, nämlich 72,77 Euro. Für das aktuelle Jahr geht der BDEW von Mehrbelastungen in Höhe von 13,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 8,2 Milliarden Eur) für die Haushalte aus.

Wer die gestiegenen Strompreise nicht einfach hinnehmen möchte, kann über einen Anbieterwechsel möglicherweise viel Geld sparen. Das Verbraucherportal Verovox beziffert das Einsparpotenzial bei Strom auf bis zu 229 Euro im Durchschnitt. Hier lohnt sich also ein Vergleich und bei günstigeren Tarifen ein Wechsel. Dabei müssen Verbraucher keine Probleme bei der Stromversorgung befürchten, denn sie haben das gesetzliche Recht auf eine ununterbrochene Energieversorgung. (mh)