Erste Informationen zu Audis Elektroauto A3 e-tron

Der Ingolstädter Autobauer Audi stellte erst in der vergangenen Woche einen Prototypen seines A5 e-tron quattro Plug- In-Hybrid vor. Nun folgen erste Bilder und Infos zum rein elektrisch betriebenen Audi A3 e-tron. Der auf den Bildern gezeigte Prototyp des Stromers basiert offenbar auf dem 2011er-Ausgabe des beliebten Audi A3 Sportback und unterscheidet sich optisch nur durch die nicht vorhandene Abgasanlage von der Modellversion mit herkömmlichem Verbrennungsmotor. Auch zu den technischen Features des Audi A3 e-tron haben die Ingolstädter in dieser Woche erste Informationen geliefert.
Demnach wird der A3 e-tron mit einer Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet sein, die über eine Kapazität von 26.5 kWh verfügt und ihren Strom an einen Elektromotor mit einer Leistung von 136 PS (100 kW) sendet. Der Stromer kommt auf ein Drehmoment von 270 Nm. Wie Audi mitteilt, kommt der A3 e-tron auf eine Reichweite von 140 km, die vom Fahrstil und den äußeren Gegebenheiten (z.B. Außentemperatur) abhängig ist. Die Ladezeit der Batterie hängt von der Stromquelle ab. Mit einem 400-Volt-Schnellader lässt sich der A3 e-tron den Angaben zufolge innerhalb von vier Stunden vollständig aufladen. An einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose dauert die Ladung bis zu neun Stunden.
Den Sprint von Null auf 100 km/h bewältigt der Audi A3 e-tron in 11,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h an. Die Batterien wurden im Kofferraum und im Unterboden des e-tron untergebracht. Der Kofferraum bietet nach der Umrüstung ein Ladevolumen von 265 Litern. Audi hat sich bislang noch nicht geäußert, ob und wann der Audi A3 e- tron auf den Markt kommen wird. Berichten zufolge soll der kleine Stromer jedoch erst nach der Markteinführung des Oberklassemodells Audi R8 e-tron, die für 2013 geplant ist, in den Handel kommen.
Audi hatte sich in der Vergangenheit immer wieder kritisch zum Thema Elektromobilität geäußert. So sei die Reichweite der heutigen Stromer einfach noch nicht groß genug, um den Kunden Sicherheit zu geben. Akkus der Zukunft müssten eine Reichweite von 200 bis 250 Kilometer erlauben. Neben der Elektromobilität interessiert man sich auch stark für das Thema Brennstoffzelle. Hier werde es bis zur Serienreife aber noch einige Zeit dauern. Zudem sei das Angebot an den benötigten Wasserstofftankstellen im Augenblick noch viel zu klein. (ok)




