LichtBlick Ökostrom
100% Ökostrom aus regenerativen Quellen. Jetzt einfach und schnell zu Ökostrom wechseln. Jetzt online wechseln
Ökostrom-Vergleich
Vergleichen Sie jetzt einfach die Angebote mehrerer Ökostrom-Anbieter online. Jetzt kostenlos vergleichen
DailyGreen auf Twitter
DailyGreen Twitter
Lesen Sie alle News auch auf Twitter! Alle Beiträge aus diesem Sektor auch über unser Twitter-Profil: DailyGreen @ Twitter
Anzeige:
DailyGreen auf Facebook:
Stromspar-Ratgeber
Enttarnen Sie Stromfresser und schonen Sie neben Ihrem Geldbeutel die Umwelt! Werfen Sie einfach einen Blick in unsere stets aktuellen Tipps zum Strom sparen.

Elektroauto Mini E fährt 87.000 Kilometer und erreicht 1.000 Aufladungen

Elektroauto Mini E fährt 87.000 Kilometer und erreicht 1.000 Aufladungen
Der Mini E von Tom Moloughney legte in 22 Monaten rund 87.000 Kilometer zurück und wurde dabei rund 1.000 Mal aufgeladen. (Foto: © BMW)

Seit 2009 bietet Autobauer BMW den elektrifizierten Kleinwagen Mini E im Rahmen eines Leasing-Programms an. Das Programm läuft unter anderem auch in den USA und England. Ursprünglich sollten Interessenten das Fahrzeug für einen Zeitraum von maximal 12 Monaten leasen können. Nachdem einige Kunden das Elektroauto aber so gut fanden und es noch weiter fahren wollten, gab das Unternehmen im Rahmen der Detroit Auto Show 2010 bekannt, den Testzeitraum noch weiter zu verlängern. Und der Mini E scheint sich in der Praxis gut zu machen, wie das Beispiel des Mini E-Testfahrers Tom Moloughney aus dem US-Bundesstaat New Jersey eindrucksvoll zeigt.

Moloughney hat seinen Mini E nun schon seit 22 Monaten und fährt ausschließlich mit dem kleinen Stromer. Nach eigenen Angaben nimmt er das Fahrzeug dabei auch gerne mal etwas härter ran und fährt die Akkus auch schon mal annähernd leer oder lässt sich nicht durch eine extrem hohe Batterietemperatur beeindrucken. Dem Fahrzeug scheint das aber wenig auszumachen: In den vergangenen 22 Monaten legte Moloughney rund 87.000 Kilometer mit dem Mini E zurück - laut BMW mehr als jedes der insgesamt 612 Testfahrzeug bislang gefahren ist. Rund 1.000 Mal musste er mit dem Elektroauto die Stromtankstelle aufsuchen. Einen nennenswerten Kapazitätsverlust der Batterie gab es dabei nicht.

Über die gesamten 22 Monate gesehen kommt der Mini E Moloughneys auf eine durchschnittliche Reichweite von rund 144 Kilometern. Dabei fuhr er den Stromer vornehmlich auf der Autobahn bei Geschwindigkeiten zwischen 110 und 120 km/h. Die maximale Reichweite, die er mit dem Mini E ohne Nachladen erzielen konnte, waren rund 210 Kilometer. Nach eigenen Angaben fuhr er das Fahrzeug so, wie jedes andere Fahrzeug auch und achtete dabei nicht auf die Verbraucher. So nutzte er den Mini E unterwegs um sein Handy aufzuladen und auch das Navigationsgerät zog ständig Strom aus den Akkus des Fahrzeugs. Für jeden Tag des Experiments hat Moloughney interessante Daten gesammelt, wie zum Beispiel die Auswirkung der Außentemperatur auf die Reichweite des Fahrzeugs. Die Daten stellt er auf seiner Website bereit.

In den USA bewarben sich insgesamt 9.500 Menschen für die 450 zur Verfügung stehenden Mini E. Im Juni 2009 ging das Programm mit 250 Fahrzeugen in Los Angeles und 200 Fahrzeugen in New York und New Jersey an den Start. Für das Leasing müssen Interessenten monatlich 850 US-Dollar (rund 600 Euro) bezahlen. In dem Betrag enthalten ist eine Versicherung, die Wartung des Fahrzeugs und die Installation einer Ladesäule am eigenen Haus. In Deutschland fahren 100 Mini E. Hierzulande kostet der Stromer monatlich rund 400 Euro. (ok)