LichtBlick Ökostrom
100% Ökostrom aus regenerativen Quellen. Jetzt einfach und schnell zu Ökostrom wechseln. Jetzt online wechseln
Ökostrom-Vergleich
Vergleichen Sie jetzt einfach die Angebote mehrerer Ökostrom-Anbieter online. Jetzt kostenlos vergleichen
DailyGreen auf Twitter
DailyGreen Twitter
Lesen Sie alle News auch auf Twitter! Alle Beiträge aus diesem Sektor auch über unser Twitter-Profil: DailyGreen @ Twitter
Anzeige:
DailyGreen auf Facebook:
Stromspar-Ratgeber
Enttarnen Sie Stromfresser und schonen Sie neben Ihrem Geldbeutel die Umwelt! Werfen Sie einfach einen Blick in unsere stets aktuellen Tipps zum Strom sparen.

Knappheit droht: Nachfrage nach Bio-Eiern an Ostern hoch

Knappheit droht: Nachfrage nach Bio-Eiern an Ostern hoch
Bio-Eier bald wieder knapp: Die Nachfrage nach Eiern aus ökologischer Haltung steigt an Ostern wieder rasant an. (Foto: © Mildenberger / Pixelio)

Eier gehören zu den beliebtesten Nahrungsmitteln der Deutschen. Im vergangenen Jahr wurden hierzulande rund 17,5 Milliarden Eier verspeist, was einen Pro-Kopf-Verbrauch von 214 Eiern ergibt. 52 Prozent der Eier wurden von Verbrauchern in Form von Frischeiern in der Schale gekauft, etwa 32 Prozent wurden von der Industrie verarbeitet und landeten in Lebensmitteln und 16 Prozent wurden von Großküchen und Bäckereien genutzt. An Ostern verdoppelt sich der Ei- Konsum der Deutschen. Durch den Dioxin-Skandal Anfang 2010 sind viele Verbraucher dazu übergegangen, nur noch zu Bio-Eiern zu greifen, was dazu führt, dass die Eier in vielen Märkten kaum noch zu bekommen sind.

Die Agrarmarkt Informationsgesellschaft geht in einer Mitteilung davon aus, dass es an Ostern wieder zu Versorgungsengpässen bei Bio-Eiern kommen wird. “Vielerorts sind Bio-Eier knapp”, erklärte Carola Ketelhodt, Geschäftsführerin von Bioland in Mecklenburg-Vorpommern. Aktuell liegt die Nachfrage nach Bio-Eiern etwa 25 Prozent über dem Normalniveau, teilte eine Sprecherin der Supermarktkette Edeka der “Ostseezeitung” mit. An Ostern sei wieder mit Lieferausfällen bei Eiern aus ökologischer Haltung zu rechnen, da die Kapazitäten der Bio-Branche bisher nicht ausreichten, um die große Nachfrage in der Hochsaison zu bedienen.

Aber nicht nur rohe Eier aus Öko-Haltung, auch bereits gekochte und bunt eingefärbte Eier sind aktuell sehr gefragt. Der große Nachteil: Bei bereits verarbeiteten Eiern besteht keine Pflicht, Angaben zu den Haltungsmethoden der Hennen zu machen. Die Industrie greift hier vornehmlich auf billige Eier aus Käfighaltung zurück, um sie einzufärben und an Ostern in großen Mengen in den Supermärkten anzubieten. Ein beachtlicher Teil der an Ostern verarbeiteten Eier stammt außerdem aus dem Ausland, wo die Bedingungen für die Tiere oft noch viel schlechter sind. Das gilt auch für Produkte, in denen Eier verarbeitet wurden, wie zum Beispiel Teigwaren oder Mayonnaise. Sind die Produkte nicht mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet, stammen die Eier mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Boden- oder Käfighaltung.

Der Anteil an Käfigeiern sinkt: Laut dem Bundesministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz stammten im vergangenen Jahr nur noch 18,2 Prozent der deutschen Eier aus Käfighaltung. Im Jahr 2006 lag der Anteil dieser Haltungsmethode noch bei 70 Prozent. Die meisten Legehennen waren im vergangenen Jahr in Bodenhaltung untergebracht (62,5 Prozent). Der Anteil vervierfachte sich also gegenüber dem Jahr 2006 (15,1 Prozent). Die Freilandhaltung wuchs nur leicht auf 12,9 Prozent. Der Anteil der Bio-Eier lag mit 6,2 Prozent in etwa auf dem Niveau von 2009. Allerdings wurden in der Statistik nur Betriebe mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen erfasst.