Tesla zeigt finale Version seiner Elektro-Sportlimousine Model S

Der amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla Motors hat nun Fotos der finalen Version seiner viertürigen Sportlimousine Model S vorgestellt. Optisch unterscheidet sich die Produktionsversion nur wenig von dem ursprünglichen Konzept. Die größte Neuerung an der Optik sind die deutlich größeren Lufteinlässe an der Front des rein elektrisch betriebenen Autos. Tesla will nach eigenen Angaben Mitte 2012 mit der Auslieferung des Elektroautos starten. Die ersten 1.000 Modelle des Tesla Model S werden wie schon beim Vorgänger Roadster mit einer besonderen Ausstattung versehen und als sogenannte Signature Modelle auf den Markt kommen. Die Produktion des auf dem Lotus Elise basierenden Roadster wurde laut Tesla inzwischen eingestellt.
Die obere Mittelklasse mit Elektroantrieb soll ab 2013 auch in Europa erhältlich sein. Nach Angaben des Elektroauto-Pioniers aus Kalifornien wird das neue Model S mit seiner coupeähnlichen Silhouette in drei Ausführungen zu haben sein, welche vor allem bei der Reichweite Unterschiede zeigen. So soll der Preis beim Model S für die Version mit dem kleinsten Akku, mit dem eine Reichweite von etwa 250 Kilometern erreicht werden kann, 57.000 US-Dollar (40.910 Euro) betragen.
Die mittlere Version des Tesla Model S kommt laut Herstellerangaben auf eine Reichweite von 370 Kilometer und wird mit 67.000 US-Dollar (rund 48.000 Euro) zu Buche schlagen. Das Topmodell mit einer Reichweite von bis zu 480 Kilometern soll 77.000 US-Dollar (55.264 Euro) kosten. Es ist jedoch davon ausgehen, dass die US-Dollar-Preise für Teslas Model S hierzulande aufgrund der Transportkosten und der fälligen Steuern eins zu eins in Euro übernommen werden. In den USA dürfte die Anschaffung deutlich günstiger ausfallen: Die US-Regierung fördert die Anschaffung eines elektrisch angetriebenen Autos mit einem Steuervorteil von 7.500 US-Dollar. In Deutschland gibt es noch keine staatliche Förderung.
Tesla Motors plant für das Jahr 2012 den Bau von 5.000 Elektroautos vom Typ Model S. Ab 2013 soll dann die volle Kapazität von 20.000 Fahrzeugen pro Jahr erreicht werden. Das erste Modell des Autobauers, der Tesla Roadster, konnte sich bislang rund 1.500 Mal verkaufen. In Deutschland fahren rund 100 der elektrischen Zweisitzer. (ok)




