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T.27: F1-Ingenieur Gordon Murray stellt Elektroauto vor

T.27: F1-Ingenieur Gordon Murray stellt Elektroauto vor
Der ehemalige Formel 1-Konstrukteur Gordon Murray hat mit dem T.27 ein sehr sparsames Elektroauto vorgestellt, das 2013 auf den Markt kommen könnte.

Der südafrikanische Rennwagen- Konstrukteur Gordon Murray hat in der Vergangenheit PS-starke Fahrzeuge für die Formel 1-Rennställe Brabham und McLaren entworfen. Mittlerweile werkelt der Ingenieur jedoch nicht mehr an den leistungsfähigen F1-Boliden, sondern an sparsamen Öko-Autos. Sein neuestes Fahrzeugrojekt ist das kleine Leichtbau- Elektroauto T.27, das seiner Konkurrenz in Sachen Effizienz um Längen voraus sein soll. Als Basis für den komplett elektrisch betriebenen Flitzer dient ein Kleinwagen, den der Ingenieur schon im Jahr 2009 vorgestellt hatte. Der gerade mal 2,50 Meter lange City-Flitzer bietet bis zu drei Personen Platz und bringt inklusive der Batterie nur rund 680 Kilogramm auf die Waage.

Die Batterie des T.27 leistet laut Hersteller 12 kWh und ermöglicht dem leichten Fahrzeug eine maximale Reichweite von 210 Kilometer. Der Energieverbrauch des Elektroautos soll den Angaben zufolge etwa 30 Prozent unter dem eines Elektro-Smart liegen. Im Vergleich zu Mitsubishis Mini-E Stromer soll der T.27 sogar 86 Prozent weniger Energie benötigen. Mit den Formel 1-Boliden Murrays können die Leistungsdaten des T.27 zwar nicht mithalten, für ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug sind sie aber trotzdem ganz gut: Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der T.27 in rund 15 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 105 km/h.

Bis der T.27 als reales Fahrzeug auf der Straße zu sehen sein wird, wird wohl noch etwas Zeit vergehen. Murray möchte ein gegen Ende dieses Jahres ein erstes Vorserienmodell präsentieren. Mit diesem möchte der ehemalige Formel 1-Konstrukteur um Industriepartner werben, um das Elektroauto schließlich als reales Produkt anbieten zu können. Nach eigenen Angaben steht Murray bereits mit drei großen Herstellern in Verhandlungen. Wie weit diese fortgeschritten sind, ist nicht bekannt.

Laut Murray könnte der T.27 - sofern die Verträge mit den Partnern geschlossen werden können - in rund zwei Jahren auf dem Markt verfügbar sein. Die Preise für den kleinen leichten Stromer sollen bei 14.000 Euro starten. Zur weiteren Ausstattung gibt es noch keine Informationen. Gordon Murray war als F1-Konstrukteur sehr erfolgreich. Mit Brabham konnte er zwei WM-Titel gewinnen, mit McLaren drei. (ok)