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Öko-Test: Krebserregende Substanzen in Stoppersocken

Öko-Test: Krebserregende Substanzen in Stoppersocken
Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat Stoppersocken für Kinder getestet. Mehr als die Hälfte der Socken fiel im Test durch. (Foto: © Ro18ger / Pixelio)

Ärzte empfehlen Eltern, ihren Kindern – sollten sie gerade nicht barfuß laufen können – Socken mit Antirutschsohle anzuziehen. Durch die verbesserte Bewegungsfreiheit im Vergleich zum Laufen mit Schuhen kann sich so das Fußgewölbe der Babys und Kleinkinder besser ausbilden. Gleichzeitig verhindern sie ein Wegrutschen auf sehr rutschigen Oberflächen wie Parkett oder Fliesen. Das Frankfurter Verbrauchermagazin Öko-Test hat sich die Stoppersocken nun genauer angesehen und kann dieser Empfehlung nicht uneingeschränkt folgen. Die Experten ließen 14 Paar Socken von einem Labor untersuchen und kamen zu einem bedenklichen Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Socken wegen verschiedener, teilweise krebsverdächtiger Schadstoffe durch. Getestet wurden Stoppersocken verschiedener Preisklassen (1,25 Euro bis 8,50 Euro) aus Kaufhäusern, Drogeriemärkten und Babyausstattern. Jeweils die Hälfte der Produkte im Test hat Noppen als Antirutsch- beschichtung oder eine durchgängige Kunststoffsohle.

In zwei Produkten fand das Labor den als fortpflanzungsgefährdend eingestuften Weichmacher DEHP (Diethylhexylphthalat). In einem Fall (Stoppersocken von Toys ‘R’ Us) lag der DEHP-Gehalt sogar über dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert für Babyartikel. Diese Socken hätten überhaupt nicht verkauft werden dürfen, bestätigt auch die Landesuntersuchungsanstalt Sachsen auf Nachfrage von Öko-Test. Neben DEHP wiesen die Tester in den Socken zudem noch Dibutylzinn und Tributylzinn nach. Diese beiden Stoffe sind sehr giftig und können schon in kleineren Mengen das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen beeinträchtigen.

In 6 Paaren wurde ein stark erhöhter Gehalt an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) nachgewiesen. Einige dieser PAKS gelten als verdächtig, krebserregend zu sein. Erschreckend: Neben dem nicht verkehrsfähigen Produkt erhielten fünf weitere Produkte die Note “ungenügend” und zwei die Note “mangelhaft”.

Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht: Manche Hersteller scheinen sich der Verantwortung ihrer kleinen Kunden gegenüber bewusst zu sein und verwenden für die Herstellung der Noppen unbedenkliches Silikon statt PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe. Für den Verbraucher ist es jedoch schwierig, diese Produkte zu finden, da es auf der Verpackung in der Regel keine Hinweise hierzu gibt. “Sehr gute” Alternativen zu den schadstoffbelasteten Socken sind die Stoppersocken Falke Catspads Saisonal, Babydream ABS-Söckchen und die Hirsch Natur Stoppersocken.