LichtBlick Ökostrom
100% Ökostrom aus regenerativen Quellen. Jetzt einfach und schnell zu Ökostrom wechseln. Jetzt online wechseln
Ökostrom-Vergleich
Vergleichen Sie jetzt einfach die Angebote mehrerer Ökostrom-Anbieter online. Jetzt kostenlos vergleichen
DailyGreen auf Twitter
DailyGreen Twitter
Lesen Sie alle News auch auf Twitter! Alle Beiträge aus diesem Sektor auch über unser Twitter-Profil: DailyGreen @ Twitter
Anzeige:
DailyGreen auf Facebook:
Stromspar-Ratgeber
Enttarnen Sie Stromfresser und schonen Sie neben Ihrem Geldbeutel die Umwelt! Werfen Sie einfach einen Blick in unsere stets aktuellen Tipps zum Strom sparen.

Umfrage: Akzeptanz von Elektroauto steigt bei Deutschen stark an

Umfrage: Akzeptanz von Elektroauto steigt bei Deutschen stark an
Laut einer aktuellen Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom ist die Akzeptanz von Elektroautos bei den deutschen Verbrauchern sehr stark angestiegen.

Bislang zeigten die Deutschen kaum Interesse an dem Thema Elektromobilität. Den meisten deutschen Autokäufern sind die Elektroautos bislang zu teuer. Zudem haben viele potenzielle Autokäufer große Bedenken in Bezug auf die im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sehr geringen Reichweiten. Laut einer Umfrage des Hightech-Verbandes Bitkom scheint die Akzeptanz der Elektroautos bei den Deutschen langsam zu steigen. Während sich im Februar 2010 nur 39 Prozent der Befragten vorstellen konnten, ein Elektroauto zu kaufen, sind es heute schon beachtliche 69 Prozent. “Die Akzeptanz von Elektroautos ist sehr stark gestiegen”, sagt Bitkom-Präsidiumsmitglied Martina Koederitz. “Die meisten Menschen haben sich geöffnet für neue Formen der Mobilität.”

Ein Teil der Verbraucher knüpft die Anschaffung eines rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugs aber an Bedingungen. So sollen die Kosten nicht höher liegen oder der Komfort soll gleich bleiben. Ein Großteil der Bevölkerung (71 Prozent) scheint bereits davon überzeugt zu sein, dass Elektroautos immer mehr an Bedeutung gewinnen werden. “Den Bürgern ist bewusst, dass Mobilität in Zukunft anders funktioniert als heute”, so Koederitz. “Die traditionellen Verhaltensmuster müssen überprüft und in vielen Fällen sehr grundsätzlich verändert werden.”

“Elektromobilität bedeutet nicht, einfach nur den Otto- durch den Elektro- motor und den Tank durch die Batterie zu ersetzen”, erklärt Koederitz. In Zukunft seien Fahrzeuge per Internet mit ihrer Umgebung und anderen Autos vernetzt und würden ständig Informationen austauschen - etwa über Parkplätze, Staus und Unfallgefahren. Darüber hinaus müsse auch die Stromversorgung der Autos mit Hilfe von IT intelligent gesteuert und in bestehende Energienetze integriert werden.

Ein weiteres großes Thema ist die staatliche Förderung für E-Autos: “Deutschland hinkt mit der Förderung der Elektromobilität hinter anderen Industrieländern zurück”, gibt Koederitz zu bedenken. So haben die USA bis 2015 Investitionen von 22 Milliarden Euro vorgesehen, China von 10 Milliarden Euro. Deutschland dagegen stelle bis zum Jahr 2013 nur 1,5 Milliarden Euro Fördermittel zur Verfügung. “Der internationale Vergleich macht deutlich, dass andere Länder mit enormen Mitteln in den Wettlauf um den Leitmarkt für Elektromobilität eingestiegen sind. Um hier mit den bei uns verfügbaren Mitteln gewinnen zu können, ist eine besonders intelligente und effiziente Förderung nötig”, so Koederitz weiter. “Dabei sollten die Themen E-Mobility und Smart Grids eng miteinander verzahnt werden. Bis dato laufen sie weitgehend losgelöst voneinander.” (ok)