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Elektroauto Opel Ampera gewinnt eCarTec Award 2011

Elektroauto Opel Ampera gewinnt eCarTec Award 2011
Opels erstes Elektroauto Ampera konnte sich den Bayerischen Staatspreis "eCarTec Award 2011" in der Kategorie Elektroauto sichern. (Foto: © Opel)

Ab November wird Opels erstes Elektroauto Ampera bei den Händlern stehen. Im Vorfeld seines Marktstarts konnte sich der erste deutsche Serien- Stromer den Bayerischen Staatspreis “eCarTec Award 2011″ in der Kategorie Elektroauto sichern. Entwicklungschefin Rita Forst sagte bei der Übergabe des Preises auf der eCarTec Messe 2011 in München: “Der Ampera ist keine Studie, sondern ein voll alltagstaugliches Elektro- auto. Wir setzen mit ihm einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität. Opel ist hier einmal mehr in der Pionierrolle.” Der begehrte Preis wurde Opel von Martin Zeil, dem bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, übergeben. Die Jury bestand aus sieben Autoexperten und Wirtschaftsvertretern. Sie bezeichneten den Ampera als Durchbruch bei der Elektromobilität, da er den Autofahrern durch den verbauten Range Extender die Angst vor dem plötzlichen Liegenbleiben nehme.

Der Opel Ampera ist das erste Elektroauto eines deutschen Herstellers, das mit einem sogenannten Range Extender ausgestattet ist. Neben der 200 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Batterie befindet sich auch ein Vierzylinder-Benzinmotor an Bord des Ampera. Im rein elektrischen Fahr- modus können Distanzen von bis zu 80 Kilometern zurückgelegt werden, was für die meisten Fahrten innerhalb der Stadt ausreichend ist. An die Steckdose muss der Ampera aber noch lange nicht: Der Range Extender (Reichweitenverlängerer) generiert während der Fahrt sparsam Strom für den Akku des Ampera und die Fahrt kann fortgesetzt werden. Erst nach rund 500 Kilometern ist ein Besuch an Tankstelle und Steckdose nötig.

Laut Opel lässt sich der Akku des Ampera in weniger als vier Stunden über eine ganz normale 230V-Steckdose aufladen. In Deutschland wird der Ampera ab 42.900 Euro erhältlich sein. Der Elektromotor leistet 111 kW / 150 PS. Die Höchstgeschwindigkeit gibt der Autobauer mit 161 km/h an. Den Sprint von 0 auf 100 km/h bewältigt der Stromer in rund neun Sekunden. Der Opel Ampera ist nahezu baugleich mit dem Chevrolet Volt, der ab dem 3. November 2011 ebenfalls in Europa angeboten wird.

Der Chevrolet Volt wird hierzulande ab 41.900 Euro angeboten und ist somit rund 1.000 Euro günstiger als sein deutscher Bruder. Die beiden Fahrzeuge unterscheiden sich nur optisch ein wenig. Es ist allerdings nicht davon auszugehen, dass der Volt dem Ampera die Show stehlen wird, denn der Volt wird nach offiziellen Angaben nur bei zehn der 300 deutschen Chevrolet-Händler im Verkaufsraum stehen. (ok)