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Green-IT: HP ist Spitzenreiter im Greenpeace-Ranking

Green-IT: HP ist Spitzenreiter im Greenpeace-Ranking
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat nun schon zum 17. Mal die größten Elektronikkonzerne unter die Lupe genommen. (Foto: © Greenpeace)

Die Umweltorganisation Greenpeace hat wieder ihre neuste Ausgabe des “Guide to greener Electronics” veröffentlicht. In dem Guide stellt Greenpeace die größten Elektronikkonzerne auf den Prüfstand und zeigt auf, wer sich um Umweltschutz und Nachhaltigkeit bemüht und wer in diesem Bereich noch Nachholbedarf hat. In dieser Ausgabe des Guides konnte sich HP die Pole-Position sichern. Das Unternehmen konnte in dem Guide 5,9 von 10 Punkten erreichen und ist damit immer noch weit davon entfernt, ein rundum grünes Unternehmen zu sein, allerdings lobt Greenpeace HPs Bemühungen, den CO2-Ausstoß in der Lieferkette und bei sich selbst zu dokumentieren und zu reduzieren. Darüber hinaus setze sich der Hersteller für eine striktere Klima-Gesetzgebung ein.

iPhone-Hersteller Apple konnte sich den vierten Platz im Ranking sichern. Die Kalifornier machten gleich fünf Plätze gut, was unter anderem auf die Bemühungen des Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit zurückzu- führen ist. Zudem verzichte Apple in seinen Geräten auf den Einsatz von PVC und bromierten Flammschutzmitteln. Mit 4,6 Punkten ist aber auch Apple noch weit davon entfernt, sich selbst als grünen Riesen bezeichnen zu dürfen. Mehr Punkte könnte man einstreichen, wenn man z.B. Pläne zur Reduktion von Treibhausgasen bekannt geben würde.

Eine Strafversetzung in den hinteren Teil des Rankings musste Sony einstecken. Der japanische Elektronikkonzern hat sich unter anderem durch die Lobbyarbeit gegen striktere Standards zur Energieeffizienz in Kalifornien unbeliebt gemacht und findet sich so mit nur 3,6 Punkten auf dem 10. Platz wieder. Pluspunkte gibt es aber noch für den Einsatz für ambitionierte Klimaschutzziele in Europa. Der ehemalige Spitzenreiter Nokia musste seine Top-Position abgeben und liegt nun auf dem dritten Platz. Unter anderem habe es das Unternehmen versäumt, Infos darüber zu veröffentlichen, wie man in Zukunft CO2-Emissionen verringen will.

Schlusslicht des Greenpeace-Guides ist BlackBerry-Hersteller RIM (Research in Motion). RIM ist neu in der Liste, liegt auf dem 15. Platz und muss in Zukunft besser über seine Bemühungen für den Umweltschutz besser berichten. Insbesondere im Vergleich zu anderen Herstellern von Mobiltelefonen. Eine komplette Übersicht über die Gewinner und Verlierer des Greenpeace-Rankings gibt es auf der Greenpeace-Website. (ok)